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Euböa:

Euböa ist die zweitgrößte griechische Insel. Von Norden nach Süden von Gebirgen durchzogen liegt sie langgestreckt vor der Ostküste Zentralgriechenlands. Euböa ist über eine 40 m lange Drehbrücke mit dem Festland verbunden, von der Inselhauptstadt Chalkis über den Kanal von Euripos. Diese breit ausgebaute Verkehrsader und zahlreiche Fährverbindungen zum Festland und zu anderen Inseln in der Ägäis lassen beinahe vergessen, dass Euböa trotz allem eine Insel ist.

Nahe bei Athen gelegen, mit abwechslungsreicher Landschaft und üppiger Vegetation bietet Euböa Erholung in der Schönheit der Natur. Es gibt Städte mit lebhaftem Fremdenverkehr und stille Dörfer, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Weite fruchtbare Täler, Berglandschaften mit Gipfeln bis zu 1.800 Höhe, dichte Wälder mit Kastanien, Kiefern und Platanen, Steilküsten und wunderschöne Sandstrände (vom Tourismus entdeckte, aber auch abgelegene Buchten) und das allgegenwärtige Meer, tiefblau und smaragdgrün, warten darauf entdeckt zu werden.

Touristisch geht es auf Euböa sehr ruhig zu, hauptsächlich Griechen verbringen hier ihren Urlaub.

Euböa, ursprünglich von Thessaliern, Thrakern und anderen Stämmen besiedelt, wurde im 8. Jh. v. Chr. von den Ioniern eingenommen, die es zu einer bedeutenden Handels- und Kolonialmacht ausbauten.

506 v. Chr. besetzt Athen das Gebiet um Chalkis und siedelt dort 4.000 attische Bauern an.

Bei einem Einfall der Perser, 490 v. Chr., verlassen die Bauern die Insel vorübergehend wieder, ab 447 v. Chr. beginnen sie erneut auf Euböa zu siedeln.

446 v. Chr. bringt Athen die gesamte Insel in seinen Besitz.

Um 220 v. Chr., unter Philipp II., fällt Euböa an Makedonien.

194 v. Chr. wird die Insel von den Römern erobert.

Im Mittelalter steht Euböa unter fränkischer, venezianischer und ab 1470 unter türkischer Herrschaft.

Seit 1830 gehört die Insel zu Griechenland.

Sehenswert:

Das archäologische Museum von Chalkis mit Funden u.a. aus Eretria, 22 km südlich von Chalkis.

Eretria, 22 km südlich von Chalkis, gehörte in der Antike wegen seiner Handelsflotte zu den reichsten Städten Griechenlands. Aus dieser Zeit sind noch erhalten:

- ein Theater (4. Jh. v. Chr.) mit einem unterirdischen Gang

- Reste eines Dionysos-Tempels

- Reste des Apollon-Daphnophoros-Tempels

- ein Grab aus makedonischer Zeit

Bei Istäa, 129 km nordwestlich von Chalkis steht die Ruine eines Artemistempels.

Bei Loutra Aidipsos im Nordwesten der Insel, 152 km von Chalkis, ist ein Bad in den heißen Quellen möglich. Schon die Römer wussten die Heilquellen gegen Rheuma, Arthritis, Gallenleiden u.a. zu schätzen. Reste der Thermen aus dieser Zeit sind noch zu sehen.

Die Hafenstadt Kimi liegt auf der gegenüberliegenden Seite von Chalkis auf einer ca. 250 m hohen Anhöhe und bietet einen beeindruckenden Blick auf das tiefe Blau der Ägäis. Von Kimi aus setzen Fährschiffe u.a. nach Alonissos, Skyros und Limnos über.

Karistos ist ein gemütlicher Hafenort an der Südspitze der Insel. Das Städtchen liegt an den Hängen des Ochi (1.398 m), hat viele traditionelle Tavernen und Kafenia. Etwa 20 km von Karistos entfernt liegt die Tropfsteinhöhle Agia Triada.

Empfehlenswerte Strände:

Die Küste südlich von Chalkis hat die schönsten Badestrände. Hier gibt es moderne Hotels, Restaurants und zahlreiche Souvenirländen. Fast überall kann man ein Fahrrad leihen, um die zahlreichen versteckten Badebuchte zu entdecken. Im Norden Euböas findet man noch viele einsame Badeplätze.

 
Hoteltipp:

Palirria (B), Odos El. Venizelou 2, Chalkida
An der autofreien Uferpromenade gelegen; modern eingerichtet.

Galaxy (C), Am Hafen, Karystos
Riesiger, moderner Bau mit großer Lobby; freundliche Wirtsleute.

Beis (C), Im nördlichen Teil des Hafens, Kymi
Saubere Zimmer mit Balkonen; eigene Taverne.
Restauranttipp:

La Fiamma
an der Uferstraße nördlich der Brücke; Chalkidikekida.
Italienische Gerichte, die Wirtsleute sind allerdings Griechen. Neben Pizzen
auch Steakgerichte.

Oinomageirion To Ovreika
Karystos
Hunger auf Hammelhoden oder Ziegensuppe? Hier sind Sie richtig!



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