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Das griechische Festland:



Im Vergleich zu den griechischen Inseln findet man auf dem Festland nur wenig Tourismus. Besonders in den Norden Griechenlands verirren sich nur wenige Urlauber.

Im Nordosten erstrecken sich die Regionen Makedonien und Thrakien über eine Breite von 400 Kilometern von Thessaloniki bis zur türkischen Grenze. Touristische Feriengebiete gibt es hier nur auf der Halbinsel Chalkidiki und auf der dicht vor der Küste bei Kavala gelegenen Insel Thasos.

Noch weniger bekannt und besucht ist der griechische Nordwesten. Eine gebirgige Region mit über 2.000 m hohen Gipfeln, tiefen Tälern und Schluchten. Viele Dörfer sind noch immer nur über unbefestigte Straßen oder Feldwege zu erreichen. Weitab aller menschlichen Siedlungen leben hier noch Braunbären, Wölfe, Luchse und Adler. Diese Region wird überwiegend von Bergwanderern und Naturliebhabern besucht. Pauschaltouristen findet man nur an den schönen Stränden von Syvota und Parga, an der Nordwestküste Griechenlands, gegenüber der Insel Korfu.

Die Regionen im mittleren Griechenland, deren Namen kaum jemandem bekannt sind (Ätolien-Akarnien, Evritanien, Fthiotida, Fokida, Böotien), durchqueren die meisten Urlauber nur. Lediglich Delphi oder die Meteora-Klöster verleiten zu einem Zwischenstopp. Lässt man sich allerdings auf einen längeren Aufenthalt ein, kann man hier das unverfälschte Griechenland entdecken.

Der Peloponnes lockt mit seinen antiken Stätten, hier findet man um Nauplia an der Ostküste und in der Gegend von Kyllini an der Westküste zahlreiche Hotels und Sandstrände.


Athen:

Athen ist die Landeshauptstadt Griechenlands und liegt 40-150 , über dem Meeresspiegel. Athen hat ca. 1 Million Einwohner, mit dem Großraum Piräus sogar ca. 5 Millionen.

Athen liegt mit seinem Hafen Piräus am Golf von Ägina (Saronischer Golf). Das schier endlose Häusermeer der neun Stadt- und 38 Gemeindebezirke nimmt die Hauptebene Attikas ein; vom nördlichen Vorort Kifissa bis nach Piräus sind es Luftlinie etwa 20 km. Wie im Altertum ist Athen heute wieder geistiges und künstlerisches Zentrum und zugleich der wirtschaftliche Mittelpunkt Griechenlands. Seit dem Synoikismos des Theseus das politische Zentrum von Attika und seit 1834 – damals belanglose Kleinstadt mit 6000 Einwohnern- Hauptstadt Griechenlands, ist Athen längst zur größten und wichtigsten Stadt des Landes aufgestiegen. Welche Bedeutung Athen in Griechenland zukommt, verdeutlicht die Tatsache, dass etwa 50 % der griechischen Bevölkerung im Bereich der Hauptstadt leben.

Das Stadtgebiet Athens dehnt sich zwar über mehr als 400 km2 das für den Touristen interessante Areal ist aber recht klein und überschaubar; die allermeisten Dinge sind zu Fuß gut zu erreichen.

Den Kern bilden die Akropolis mit den Bauten ans ihrem Südhang und die Plaka, die sich nördlich und östlich von ihr ausbreitet, innerhalb des Straßenzugs Monastriaki-Platz, Ermu, Sintagma Platz und Amalias. Um diesen Kern legen sich weitere Bezirke: im Osten der Volksgarten mit Olypieion, Zappion und Parlament; im Nordosten der Stadtteil Kolonaki zwischen der Vas, Sofias und dem Likavitos; im Norden die Venizelu (Panaepistimiu) mit dem klassizistischen Zentrum Universität, Akademie und Bibliothek sowie die zum Omonia Platz führende Athinas mit den Markthallen. Nördlich davon liegt das Archäologische Nationalmuseum.

Der Besuch dieser Bereiche lässt sich mit Bus oder U-Bahn erleichtern, aber wer gut zu Fuß ist, hat auch hier keine Probleme. Die jeweiligen ÖPNV-Linien sind bei den einzelnen Sehenswürdigkeiten angegeben.

Die Akropolis ist zugänglich täglich von 8.00 bis 18.30 Uhr. Im Eintritt ist das Akropolis Museum eingeschlossen. Wer den Besuchermassen entgehen will, muss sehr früh hier sein.

 

Die Altstadt Athens:

Zwischen dem Nordhang der Akropolis, der Ermu im Norden und den Boulevards Filellion/Amalias im Osten erstreckt sich die Altstadt Plaka (die „flache“). Natürlich ist sie heute ein großer Touristenrummelplatz, der nur aus Tavernen und Souvenirläden zu bestehen scheint; trotzdem besitzen die Gassen und Plätze mit bescheidenen klassizistischen Häusern, einigen winzigen byzantinischen Kirchen und antiken Denkmälern eine angenehme und geschmackvolle Atmosphäre.

Der Bereich der Plaka ist überschaubar, und es ist am schönsten, sich einfach von einer hübschen Ecke zur nächsten treiben zu lassen.

 

Piräus:

Die Hafenstadt Piräus bildet mit Athen längst eine zusammenhängenden Ballungsraum. Der größte Hafen Griechenland – auch einer der bedeutendsten im ganzen Mittelmeer – stellt einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor dar und ist Drehscheibe des Tourismus. Von hier gehen Schiffsrouten nach dem übrigen Europa sowie nach dem Nahen Osten, natürlich auch zu den meisten griechischen Inseln. Die moderne Stadt präsentiert sich mit urbanem Leben und einer spezifischen Atmosphäre, die man am Haupthafen, am Yachthafen Zea, am Fischer- und Yachthafen Mikrolimani, im Stadtteil Kastella und am Korais Platz erleben kann.

Man sollte nicht versuchen, mit seinem fahrbaren Untersatz in das innerstädtische Wirrwar von Einbahnstraßen und schmalen, steilen Gässchen einzudringen. Lohnend ist jedoch die Fahrt vom Zentralhafen am Wasser entlang zu den Häfen Zea und Mikrolimano. An den Uferpromenaden zahlreiche Lokale, besonders gerühmt werden die Fischrestaurants am Mikrolimano.

Die Stadtteile von Athen:

Plaka ist ein systematisch restauriertes Viertel unter Denkmalschutz. Besonders in der Nacht bevölkern Touristen die zahlreichen Tavernen und Straßencafes. Die Siedlung Anafiotika (nach den ersten Bewohnern von der Insel Anafi benannt) im Süden der Plaka schmiegt sich wie ein Kykladendorf an den Hang der Akropolis.

Monastiraki liegt am Knotenpunkt der Straßen Athinai und Ermou. Der Stadtteil wirkt wie ein riesiger Flohmarkt. Die sehenswerte Bazar-Moschee von 1759 ist heute Volks- und Heimatmuseum.

Ermou ist eine kontrastreiche Shopping-Meile mit der Kirche Kapnikarea, einer der ältesten byzantinischen Kirchen aus dem 11. Jahrhundert.

Der Syntagma-Platz mit dem Parlamentsgebäude ist das politische Zentrum Athens.

In Kolonaki mit seinen edlen Boutiquen und vornehmen Cafés trifft sich alles, was Rang und Namen und vor allem eine dicke Brieftasche hat. Hier liegt der 278 m hohe Lykabettos-Felsen. Eine Zahnradbahn bringt die Besucher auf den aussichtsreichsten Punkt der Innenstadt.

Exarchia ist durch graue Häuserschluchten im Nordwesten und durch mächtige Universitätsgebäude im Süden begrenzt. Hier ist das Szeneviertel Athens mit Studentencafés, winzigen Buch- und Kunstgewerbeläden.

Der Omonia-Platz ist der Verkehrsknotenpunkt der Metropole. In der abzweigenden Athinai-Straße sind die Zeitungsredaktionen ansässig.

Das Viertel Patission ist Symbol des griechischen Widerstands gegen den Durchmarsch der Italiener 1940. Im Polytechnion, der technischen Hochschule erhoben sich die Studenten 1973 gegen die Obristendiktatur.

Kypsele ist der am dichtesten besiedelte Bezirk Athens in Zentrumsnähe.

In Piräus gibt es immer noch schmucke Seemannshäuser zu sehen. Die legendäre Vergnügungsmeile „Troumba“ musste den Betonbauten der Öl- und Schifffahrtsgesellschaften weichen.

In Kifissia stehen die noblen Villen der alteingesessenen Athener und die Residenzen von Reedern, Politikern und Industriellen. Der Vorort im Norden Athens strotzt vor Geld und Luxus.

Mets ist ein neues Künstlerviertel in Athen. Hier liegt der Zentralfriedhof auf dem sich neben den Gräbern vieler berühmter Hellenen auch das Grab Heinrich Schliemanns befindet.

Die Palmen gesäumten Uferstraßen der Strandorte Glyfada, Voula, Vouliagmeni, Varkiza, Lagonissi und Sounion sind ein schöner Anblick. Ein Bad im saronischen Golf ist wegen der Athener Abwassereinleitungen hier nicht empfehlenswert. Der Poseidontempel am Kap Sounion ist einer der Höhepunkte eines Athenbesuchs. Er ist berühmt für seine eindrucksvollen Sonnenuntergänge, aber auch bei Vollmond lohnt sich ein Besuch.

Sehenswert (u.a.)

Jeder Athen-Besucher wird die Akropolis besichtigen. Sie ist weit mehr als ein Heiligtum. Zunächst war sie Festung, Palastviertel, später in der Blütezeit Tempelstadt und Zentrum des religiösen Lebens mit Nike-Tempel, Parthenon und Erechteion.

Der Sage nach musste der Schlangenmensch Kekrops, der erste mythische König Athens, bestimmen, wer Schutzgott von Attika und Athen werden sollte. Es kam zum Wettstreit zwischen Poseidon und Athene – der Ausgang ist bekannt. Im Erechteion sind alle Kultstücke der sagenhaften Stadtgründung vereint. Die Spuren des Dreizacks den Poseidon schleuderte, um sein Geschenk an die Athener, das Pferd, entstehen zu lassen und der von anmutigen Frauengestalten getragene Altar über dem Grab des Kekrops. Ein zu Beginn des 20. Jahrhunderts gepflanzter Olivenbaum soll an Athenes Geschenk an die Menschen, den Ölbaum, erinnern, dem sie ihre Ernennung als Schutzgöttin Athens verdankte.

Im Parthenon verehrten die Griechen ein 12 m hohes Standbild der Athene aus purem Gold und Elfenbein. Im „Saal der Jungfrauen“ wurde wahrscheinlich der Staatsschatz aufbewahrt.

Der Athene Nike Tempel war ein elegantes ionisches Tempelchen.

Das Odeon des Herodes Attikus soll einst das schönste Theater Griechenlands gewesen sein. Das römische Amphitheater aus dem 2. Jh. n. Chr. hatte Platz für 5.000 Besucher und noch in den obersten Rängen hörte man jedes Wispern auf der Bühne. In den Sommermonaten finden in dieser beeindruckenden Kulisse zahlreiche Konzerte statt.

Das Dionysos-Theater ist 700 Jahre älter als das Odeon des Herodes Attikus und liegt am entgegengesetzten Ende des gleichen Hügels.

Der Tempel des Olympischen Zeus liegt östlich der Akropolis. Von den ursprünglich 104 Säulen, die 17 Meter hoch waren, stehen nur noch 15. Der Bau wurde 550 v. Chr. begonnen, aber erst ca. 700 Jahre später vollendet.

Das Hadrianstor bildete die Grenze zwischen dem alten Athen und der römischen Stadterweiterung.

Der Aeropag nordwestlich der Akropolis ist der 115 m hoch gelegene Sitz des antiken Gerichts von Athen.

Die Agora war der politische, wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkt im antiken Athen. Hier stand die Stoa des Attalos, erbaut von Attalos von Pergamon, die nach ihrer Widerherstellung als Museum genutzt wird.

Der Hephaistos-Tempel oder Theseion aus dem 5. Jh. v. Chr. liegt auf dem Hügel des Agoraios Kolonos. Er ist der besterhaltene Tempel im dorischen Stil.

Am Syntagma-Platz liegt das Parlamentsgebäude, das bis 1838 der Königspalast war. Die stündliche Wachablösung der Evzonen, der Ehrengarde des Präsidenten, mit ihrer traditionellen Uniform sollte man sich nicht entgehen lassen.

 
Hoteltipp:

Saint George Lycabettus (L) in Kolonaki, Kleomenus 2
Das stimmungsvollste und persönlichste der Athener Luxushotels liegt am Hang
des Lykabettos im vornehmen Wohnviertel Kolonaki. Hier wohnt man nahe dem
Zentrum und doch sehr ruhig. Von vielen Zimmern und vom Swimming Pool hat man
einen grandiosen Blick auf die Stadt.

Electra Palace (A), Nicodimu 18
Modernes, ruhiges Hotel - die beste Adresse in der Plaka - mit Swimming Pool auf
der Dachterrasse, von der sich ein herrlicher Ausblick auf die Akropolis bietet. Man
hat die betriebsame und vor allem abends stimmungsvolle Altstadt Plaka direkt vor
der Tür.

Aphrodite (C), Apollonos 21
Familiäres und preisgünstiges Hotel, ruhig im Herzen der belebten Plaka in einer
Hotelstraße gelegen, mit guter Ausstattung; Dachgarten und Zimmer der oberen
Etagen mit Akropolis-Blick.
Restauranttipp:

Bajazzo
Tyrteostraße 1 / Ecke Anapafseosstraße 14.
Die erste Adresse der Stadt liegt in einer stilvoll restaurierten neoklassizistischen
Patriziervilla in der Nähe der Akropolis. Der deutsche Koch Klaus Feuerbach verfeinert
die griechische Küche zu höchsten Genüssen.

Gerofinikas
Kolonaki, Pindaru 10.
Angesehenes, klassisches griechisches Restaurant der hohen Kategorie am Ende einer
langen Passage; bei Reisenden und Geschäftsleuten beliebt; spezielle griechische Gerichte,
die es sonst nirgends gibt, und orientalische Spezialitäten sowie hervorragende Desserts.

Xynos
Plaka, Odos Geronda 4.
Eine der ältesten und schönsten Gartentavernen Athens (seit 1935) mit Wandmalereien,
die typisch für die Plaka sind. Viele Einheimische verkehren in dieser preisgünstigen Taverne
mit guter Küche und einer großen Auswahl an Gerichten; Musikbegleitung mit plakiotischen
Liedern. Im Sommer wird im großen bepflanzten Innenhof serviert.



Chalkidiki:

Südöstlich von Thessaloniki liegt die 3000 km2 große Halbinsel Chalkidiki.Über drei Halbinseln erstreckt sich das für seine langen Sandstrände und reizvollen Hügellandschaften mit Pinien- und Kiefernwäldern bekannte, nordgriechische Feriengebiet. Chalkidiki hat die Form einer Hand mit drei Fingern, den Halbinseln Kassandra, Sithonia und Athos. Vielleicht ist gerade diese geografische Trennung der unterschiedliche Charakter und damit der individuelle Charme der einzelnen Zacken zu verdanken. Kassandra lockt aufgrund des vielfältigen Hotel- und Unterhaltungsangebotes die meisten Urlauber an. Als Naturliebhaber wirst du von Sithonia begeistert sein und das Hafenstädtchen Ouranoupolis zur orthodoxen Mönchsrepublik Athos bietet dir geruhsames griechisches Lebensgefühl. Auf der kleinen Insel Amouliani findest du Ruhe und Erholung an fast menschenleeren Stränden.  

Kassandra:

Afitos:

Etwas überhöht über dem Meer gelegener Ort der mit Tavernen, Bars und Geschäften zum Bummeln einlädt. Schöner Sand-Kiesstrand unterhalb des Dorfes.

Hanioti:

Kleiner, lebhafter Küstenort mit schönem, langen Sand-Kiesstrand. Zahlreiche Restaurants, Cafes, Tavernen und Geschäfte befinden sich im Ortskern.

Kallithea:

Lebhafter Ort mit zahlreichen Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Am Sandstrand sind die Ruinen des Ammon-Zeus-Tempels aus dem 4. Jh.v.Chr. Hier gibt es ei ausgeprägtes Nachtleben mit Szenen Bars und Discos.

Kriopigi:

Kleiner, aber hübscher alter Ortskern. Hier gibt es einen Supermarkt, Strandbars und einige Tavernen. Schöner Sand-Kiesstrand. Eine hübsche Wanderstrecke führt ins Bergdorf Kassandrino.

Nea Potidea:

Der 1250 m lange Kanal, der die Halbinsel vom Festland trennt ist Kennzeichen dieses kleinen Ortes. Diese 40 m breite und 8 m Tiefe "Abkürzung" zum Golf von Toroneos wird von einer Brücke überspannt. Im Ort gibt es diverse Cafes und Restaurants darunter sehr gute Fischtavernen.

Sani:

Ca. 10 km vom romantischen Fischerdorf Nea Fokea liegt die Bucht von Sani. Umsäumt von duftenden Pinienwäldern gibt es hier kilometerlange Sandstrände, einen Yachthafen und ein abwechslungsreiches Angebot an Wassersport- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Im Hafen der Sani Marina gibt es div. Boutiquen, Geschäfte, Restaurants, Bars, Cafes und einen Supermarkt.

Sithonia:

Agios Nikolaos:

Das idyllische Dorf Agios Nikolaos liegt abseits der bekannten Tourismuspfade. Es gibt einige Tavernen und Supermärkte im Ort. Gute Bademöglichkeiten bieten ruhige Sandstrände, die sich ca. 3 km entfernt vom Ort befinden.

Vouvourou:

Die Ortschaft Vouvourou ist geprägt von ihrer Traumlage an einer seichten Bucht mit Südsee Charakter, vorgelagerte, kleine Inseln runden das malerische Bild ab und schützen die Bucht auch bei unruhiger See vor hohen Wellen.

Nikiti:

Nikiti ist berühmt für seinen Honig. An der Straße zum Meer zahlreiche Geschäfte, Tavernen und Cafes. Es gibt einen naturbelassenen Sandstrand. Der alte Teil des Ortes bietet noch den typischen Dorf-Charakter.

Neos Marmaras:

Neo Marmaras ist Hauptort der Sithonoa Halbinsel. Hier findet man ein lebhaftes Zentrum mit vielen Geschäften, Tavernen, Bars und Souvenierläden. Südlich des Ortes entlang der alten Küstenstraße liegen zahlreiche Buchten.

Gerakini:

Gerakini, zwischen Kassandra und Sithonia gelegen, ist eine touristische Straßensiedlung mit einigen Tavernen und Boutiquen. Breiter flach abfallender Sand-Kiesstrand.

Athos:

Meteora-Klöster:

Die Meteora-Klöster, „die schwebenden Klöster“, gehören zu den wichtigsten byzantinischen Sehenswürdigkeiten. Sie liegen in der Region Thessalien, nahe der Ortschaft Kalambaka. Erbaut wurden sie auf fast 400 m hohen Sandsteinfelsen, die aus einer Ebene des Pinios aufragen. Im Tertiär befand sich an dieser Stelle ein Inlandssee. Nach der Hebung des Landes wuschen Flüsse die Schluchten zwischen den jetzt wie Türme aufragenden Felsen aus.

Die ersten mit dem Fels verschmolzenen Klöster entstanden zu Beginn des 14. Jahrhunderts aus Einsiedeleien, die es hier seit dem 9. Jahrhundert gab. Sie waren Zufluchtsort und Andachtsstätte in einer Zeit, die von den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen dem serbischen und byzantinischen Reich geprägt war. Insgesamt entstanden 24 Klöster, von denen man heute noch 6 besichtigen kann. Früher konnte man die Klöster nur über Leitern erreichen oder sich in Netzten hinauf ziehen lassen, ab 1920 baute man eine Straße und Treppenwege.

Die größte und wohl auch schönste der Klöster ist Metamorphosis oder auch Megalo Meteora. Es wurde 1372 fertiggestellt und nimmt eine Grundfläche von ca. 60.000 m² ein.

Während Frauen früher das Betreten der Klöster untersagt war, wird heute das älteste von ihnen, Agios Stefanos (erbaut 1332) von Nonnen bewohnt. Außer Metamorphosis und Agios Stefanos können noch das Kloster Varlaam, Agios Nikolaos, Kloster Rousanou und Agia Triada besichtigt werden. In allen Klöstern findet man eine beeindruckende Fülle an Wandmalereien und Ikonen.

Bei einer Besichtigung der Klöster sollte man auf korrekte und angemessene Kleidung achten: die Schultern bedeckt und bis unter das Knie reichende Röcke für Frauen, lange Hosen für Männer. Die Klöster üben einen eigenartigen Zauber auf ihre Besucher aus. In dieser Umgebung zwischen Himmel und Erde kann man verstehen, dass die Mönche und Nonnen glauben, hier oben Gott nahe zu sein.

Insel Amouliani:

Die kleine, grüne Insel ist Ouranoupolis vorgelagert und vom kleinen Hafen Tripiti in ca. 15 Minuten zu erreichen. Mit kleinen Buchten und schönen Stränden, die du bequem zu Fuß erreichst, ist sie ideal für alle, die einen ruhigen, naturverbundenen und individuellen Urlaub verbringen möchten. Griechische Ambiente kannst du am Abend in den gemütlichen Tavernen und Kafenions am Hafen erleben.

Ouranoupolis:

Malerischer Fischerort an der Grenze zur orthodoxen Mönchsrepublik Athos, die von keinen weiblichen Wesen betreten werden darf. In den urigen Tavernen und Strandrestaurants geht es noch recht ursprünglich und gemütlich zu. Die Sandstrände weisen im Wasser stellenweise kleine Steine auf, daher wird die Mitnahme von Badeschuhen empfohlen.

 
Hoteltipp:

Gerakini Beach (B), Gerakini
Große, am Sandstrand gelegene Hotelanlage in einem Park, Sonnenwiese,
Sportmöglichkeiten, Disco, Sauna, Solarium und Schwimmbad.

Ikaros (B), Afitos
Oberhalb der Küste. Das Ikaros ist ein Apartmenthaus, das von freundlichen
Besitzern betrieben wird.

Ikia Mitsiou (B), Arnea - Ortsmitte
In einem alten Herrenhaus befinden sich dieses gemeindeeigenes, komfortable
Hotel mit z.T. historischen Möbeln.
Restauranttipp:

Saronis
Agia Paraskevi, am Hafen von Perdika.
Sehr gutes Fischlokal, geführt von einem deutsch-griechischen Ehepaar.

The Centre
Kalambaka/Meteora-Klöster.
Platia, neben der Dorfkirche. Einfaches Lokal mit herrlichem Blick auf die Felsen.
Grillgerichte und Salate.

O Platanos
Kalambaka/Meteora-Klöster.
Bei der neuen Orthodoxen Kirche. Der Name rührt von der Platane her, die auf dem
Platz steht. Griechische Küche. Preiswert und gemütlich.


Delphi:

In Delphi stand in der Antike das wichtigste und größte Apollon-Heiligtum des griechischen Festlandes. Das Heiligtum machte Delphi zum Mittelpunkt der damaligen Welt.

Heute ist Delphi wegen seiner Ruinen und der einzigartigen Landschaft in der es liegt, eines der beliebtesten und eindrucksvollsten Ziele jedes Griechenlandreisenden. Leider hat man durch diesen Bekanntheitsgrad nur selten Gelegenheit, den Ort in Ruhe zu besuchen.

Schon im 2. Jahrtausend v. Chr. befand sich hier, auf einer 600 m hohen Felsterrasse am Südwesthang des Parnaß (2.457 m), ein Heiligtum, das der Erdgöttin Gaia geweiht war. Apollon brachte das Heiligtum an sich, indem er den dort wohnenden Drachen Delphyne tötete. Der Drache Phyton, der ebenfalls hier wohnte, verwandelte sich in eine Schlange und wurde zum ständigen Begleiter Apollons. Auf Anweisung von Göttervater Zeus ließ Apollon durch den Mund der auf einem Dreifuß sitzenden Pythia Orakelsprüche verkünden, die als unfehlbar galten. Die Pyhtia antwortete auf jede Frage, die ihr gestellt wurde, und unterschied nicht zwischen privaten und öffentlichen Fragen, die das Schicksal ganzer Städte betrafen.

Fürsten, Stämme und Stadtgemeinschaften befragten das Orakel hinsichtlich der Gründung neuer Städte und Kolonien, der Erfolgsaussichten von Kriegen, der Schaffung einer neuen oder Beseitigung einer alten Verfassung oder der Einrichtung neuer religiöser Kulte. Die Anfragen kamen von überall her. Auch nichtgriechische Fürsten erkannten die Kompetenz des Orkales an. Krösus z.B., der den berühmten Spruch erhielt, dass der durch die Überschreitung des Grenzflusses Halys ein großes Reich zerstören werde. Krösus bezog den Ausspruch auf das Perserreich, doch tatsächlich wurde sein eigenen 545 . Chr. zerstört.

Die Sprüche der Pythia wurden von den Priestern meist in zweizeilige Verse gebracht. Oft waren sie dunkel und doppeldeutig. Durch die Auslegung des Orakels gewannen die Priester großen politischen Einfluss. Die letztendlich richtige Deutung des Orakelspruchs lag jedoch bei den Ratsuchenden selbst, wie das Beispiel des Königs Krösus zeigt.

Delphis Blütezeit beginnt im 6. Jh. v. Chr., als neben Anthili bei den Thermopylen einer der beiden Sitze der Amphiktyonie, eines Bundes von zwölf griechischen Völkerschaften, gegründet wird. In Delphi entstehen große Schatzhäuser für die Weihegeschenke, die als Dank für die Beratung durch das Orakel eintreffen.

Nach und nach verliert Delphi jedoch in den folgenden Jahrhunderten seine Bedeutung wieder.

Ab 168 v. Chr. wird das Orakel mehrfach von den Römern geplündert.

Anschließend versuchen römische Kaiser, insbesondere Augustus, Domitian und Hadrian, den Kult neu zu beleben, und Delphi blüht im 2. Jh. n. Chr. noch einmal auf.

392 n. Chr. verbietet Kaiser Theodosius das seiner Ansicht nach heidnische Orakel. Plünderungen durch Goten und Slawen sowie Naturkatastrophen wie Erdbeben und Erdrutsche vollenden das Zerstörungswerk.

Im Mittelalter entsteht über den Resten des einstigen Apollon-Heiligtums das Dorf Kastri. Um die Ausgrabungen zu ermöglichen, musste es 1892 um etwa einen Kilometer nach Westen verlegt werden.


Der Peloponnes:

Die große Halbinsel Peloponnes besitzt neben Athen und Delphi die bedeutendsten antiken Stätten Griechenlands, außerdem mit ihren Küsten und dem großenteils bewaldeten Bergland im Inneren eine vielfältige Landschaft.
Sandstrände findet man vor allem an der Westküste südlich von Loutra Kyllini. Hier und um Nauplia herum liegen die touristischen Zentren des Peloponnes.

Ostpeloponnes:

Korinth liegt an der Landenge, die das griechische Festland mit dem Peloponnes verbindet. 1893 wurde der Isthmus durchbrochen. Der 24,5 m breite und bis zu 80 m tiefe Kanal ist für heutige Verhältnisse zu schmal, deshalb werden nur noch selten Schiffe durch die sechs Kilometer lange Wasserstraße gezogen.

Die große Ausgrabungsstätte des antiken Korinth liegt südwestlich der heutigen Stadt und vermittelt ein eindrucksvolles Bild vom einstigen Glanz dieser Stadt. Korinth gehörte wegen seiner hervorragenden Lage viele Jahrhunderte lang zu den bedeutendsten und reichsten Städten Griechenlands.

146 v. Chr. wurde Korinth von den Römern dem Erdboden gleichgemacht. Etwa 100 Jahre später ließ Cäsar die Stadt wieder aufbauen. Kaum zwei Jahre danach wurde sie durch ein Erdbeben erneut vernichtet.

Der Legende nach soll Korinth von dem sagenumwobenen Sisyphos gegründet worden sein. Weil er ein Geheimnis des Zeus ausplauderte, wurde er dazu verurteilt einen schweren Felsbrocken auf den Gipfel eines Berges zu wälzen. Aber kaum war er auf dem Gipfel angekommen, entglitt ihm der Felsbrocken und rollte wieder hinunter.

Nauplia ist eine wunderschöne Hafenstadt am Argolischen Golf. Sie war die erste Hauptstadt des freien Griechenlands, bis König Otto I. 1834 mit der gesamten Regierung nach Athen umzog.

Heute ist Nauplia ein kleiner Hafen, von dem aus Rosinen, Tabak und Baumwolle verschifft werden. Mit seinen vielen klassizistischen Häusern, die sich an den Hügeln drängen, mit seinen engen Gassen und steilen Treppen ist Nauplia einer der schönsten Ferienorte des Peloponnes.

Epidauros ist heute eine kleine Hafenstadt im Saronischen Golf. Hafenstadt war sie schon immer, aber im Altertum gingen hier Pilger und Heilungsuchende an Land, um das 10 Kilometer südwestlich gelegene Asklepios-Heiligtum aufzusuchen.

Das Amphitheater von Epidauros ist eines der am besten erhaltenen Bauwerke der Antike. Es wurde im 14 Jh. v. Chr. von Polyklet dem Jüngeren erbaut und seine Akustik ist noch heute einmalig. Auf 55 Sitzreihen aus Kalkstein finden 14.000 Zuschauer Platz. Die unteren 3 Stizreihen sind etwas niedriger als die übrigen. Vermutlich saßen hier die vornehmeren Gäste auf Kissen. Im Sommer ist Epidauros immer noch die Kulisse antiker Komödien und Tragödien, die hier in alter Tradition aufgeführt werden.

Ein unvergessliches Erlebnis !

Bereits im 2. Jahrtausend v. Chr. befand sich in dem Talkessel bei Epidauros eine Kultstätte, die dem Gott von Malea geweiht war. Er wurde später von Apollon abgelöst, dem sein Sohn Asklepios nachfolgte.

Asklepios Mutter, die böotische Königstochter Koronis, betrog seinen Vater Apollon noch während der Schwangerschaft mit einem Sterblichen. Daraufhin wurde sie von Artemis, der Zwillingsschwester Apollons, auf dem Berg Tithion bei Epidauros mit einem Pfeil getötet. Apollon rettete sein Kind und bestimmte den weisen Zentauren Cheiron zu seinem Erzieher. Asklepios erlernte bei ihm die Heilkunst und erwarb so viel Wissen, dass er schließlich sogar Tote wieder zum Leben erweckte. Zeus sah durch diese Taten die Weltordnung bedroht und streckte Asklepios mit einem Blitz nieder. Asklepios lebte jedoch in Gestalt einer Schlange weiter. Seither wurde in jedem Asklepios-Heiligtum eine Schlange gehalten und noch heute ist der Äskulap-Stab mit der sich windenden Schlange das Zeichen der Ärzte.

Seine Blütezeit erlebte das Asklepios-Heiligtum im 4. Jh. v. Chr., als die „Asklepien“, musische und sportliche Wettkämpfe, Besucher aus ganz Griechenland anlockten.

Viele Geheilte brachten dem Heiligtum großzügige Opfergaben, so dass der ungeheure Reichtum des Heiligtums Piraten anlockte. Um 86 v. Chr. plünderte der Pirat Sulla das Heiligtum und verteilte die Schätze an seine Männer.

Mykene, nördlich von Argos, war einst der Herrschersitz des sagenumwobenen Königs Agamemnon. Die Ruinen der Stadt mit Löwentor, Königsweg, Grabfeldern und Palästen aus dem 14. - 16. Jh. v. Chr. lassen die einstige Bedeutung der Königsstadt erahnen, die ihre Blütezeit vor etwa 3.500 Jahren hatte. Ab 1874 wurden die Mauern von Heinrich Schliemann ausgegraben. Die gerühmte goldene Totenmaske und andere Funde aus den Gräbern sind im Nationalmuseum in Athen ausgestellt.

Bereits um 3.000 v. Chr. dürfte der spätere Akropolishügel (278 m) von Mykene besiedelt gewesen sein. Der Sage nach wurden die in der Ebenen von Argolis lebenden Pelasger von Danaos, der mit seinen 50 Töchtern (den Danaiden) aus Libyen kam, unterworfen. Seine Enkelin Danaä war die Mutter von Perseus, der die Burg von Mykene gründete. Um 2.000 v. Chr. übernahmen die Pelopiden die Macht und Mykene erlebte als Hauptstadt ihres Reiches ihre höchste Blütezeit.

Große Bedeutung erlangten die beiden Söhne des Königs Atreus. Agamemnon war mit Klytemnestra und Menelaos mit Helena verheiratet. Die Entführung der Helena durch den trojanischen Prinzen Paris löste den Trojanischen Krieg auslöste. Homer berichtet, dass Agamemnon der Herrscher über ganz Argolis und mehrere Inseln sowie der Oberbefehlshaber des Heeres vor Troja war. Vor Beginn des Feldzuges opferte er seine Tochter Iphigenie der Göttin Artemis.

Als er 10 Jahre später siegreich aus Troja heimkehrte, ließ Klytemnestra ihn durch ihren Geliebten Ägisth ermorden. Als Vergeltung für ihre Tat wurde sie wiederum von ihrem Sohn Orestes getötet, den seine Schwester Elektra aufgestachelt hatte.

Mit der Verwüstung durch die dorischen Herakliden (ca. 1100 v. Chr.) setzte der Niedergang Mykenes ein. 468 v. Chr. wurde die Stadt ebenso wie Tiryns von den Argivern endgültig zerstört.

 Tiryns mit seinen mächtigen Mauern liegt etwa 15 Kilometer südlich von Mykene. der Sage nach sollen die dicken Mauern nicht von Menschen, sondern von Zyklopen errichtet worden sein. Proitos gründete Tiryns noch vor Mykene.

Herakles, der Sohn von Alkmene und Zeus, soll in frühester Kindheit hier seine erste Heldentat vollbracht haben. Er erwürgte zwei von Hera ausgesandte Schlangen, die ihn töten wollten. Sein Vetter Eurystheus schickte ihn von Tiryns aus zu seinen zwölf Aufgaben.

Das etwa 20.000 m² große Burggelände wird von einer etwa 700 m langen Mauer umschlossen. Einzelne Felsblöcke sind bis zu 4 m lang. Die durchschnittliche Dicke der Mauern beträgt 8 m, an ihrer dicksten Stelle bis zu 17 m. Die Felsblöcke sind nur übereinander getürmt, einzelne Zwischenräume wurden mit kleineren Steinen gefüllt.

Argos liegt inmitten einer fruchtbaren Ebene und wird überragt von seinem Burgberg Larissa (290 m). Argos gilt als die älteste Stadt Griechenlands und ist heute landwirtschaftliches Zentrum der Region. An der Straße nach Tripolis liegt eine Ausgrabungsstätte mit römischen Thermen aus dem 2. Jh., ein Theater aus dem 3. Jh. v. Chr. für 20.000 Zuschauer und ein Odeon aus dem 5. Jh. v. Chr.


Westpeloponnes:

Die westpeloponnesische Küste ist ein vom Tourismus noch wenig erschlossenes Gebiet. Traumhaft, lange, zumeist flach abfallende Sandstrände laden zu ausgiebigem Badevergnügen ein und bieten auch im Hochsommer noch ein ruhiges Plätzchen für Erholungssuchende. Sonnige Badetage, das Erkunden des landschaftlich reizvollen Hinterlandes und ein wenig Kultur sind das Rezept für einen unvergesslichen Urlaub.

An dieser Stelle möchten wir das kleine Städtchen Amaliada erwähnen. Dieser zwischen Kyllini und Pirgos gelegene Ort mit einem wunderschönen Sandstrand (etwas einen Kilometer entfernt) war zum Zeitpunkt unseres Besuches (1987) touristisch noch nicht erschlossen und für uns gerade deshalb besonders anziehend. Von den typischen Touristen-Shops keine Spur, dafür begegnete man auf Schritt und Tritt typischen Läden und Werkstätten aller Art, zum Beispiel diesem Schmied, der uns, ohne das wir danach gefragt hätten, gerne sein Handwerk vorstellte.

 Ausländische Touristen gab es in und um Amaliada so gut wie überhaupt nicht, dafür viele griechische Urlauber, die man auf dem am Strand gelegenen Campingplatz ganz zwanglos kennen lernen konnte. Innerhalb kürzester Zeit waren wir in die Campingplatz-Gemeinschaft aufgenommen und verbrachten unvergessliche Abende mit mehreren jungen Leuten aus Patras mitsamt Familien und Freunden.

Die Zeit in Amaliada zählt zu unseren schönsten und interessantesten Aufenthalten in Griechenland!

Der Heilige Hain von Olympia liegt inmitten der sanften Hügel von Elis an den Ufern der Flüsse Kladeos und Alpheios, die sich hier vereinigen.

Die Reste, die am Südhang des Kronoshügels ausgegraben wurden, belegen eine Besiedelung der Gegend schon im 2. Jahrtausend v. Chr. Damals verehrte man hier noch Kronos und seine Mutter, die Erdgöttin Gaia. Später tötete Zeus seinen Vater Kronos und übernahm die Herrschaft über Elis.

Herakles, der Sohn des Zeus, stiftete die Olympischen Spiele zu Ehren des Zeus, um Buße zu tun. Er hatte Augias, den König von Elis getötet, weil der ihn um seinen Lohn für die Reinigung der Ställe betrogen hatte. Den genauen Beginn der Spiele kann man nicht mehr feststellen. Gezählt werden sie ab 776 v. Chr., dem Jahr, in dem zum ersten Mal der Name eines Siegers aufgezeichnet wurde. Dieses Datum ist zugleich der Beginn der griechischen Zeitrechnung.

Der vielbeschworene olympische Geist allerdings ist eine Erfindung der Neuzeit. Bei den antiken Spielen kam es nur auf eines an: den Sieg. Um ihn zu erringen, war jedes Mittel recht. Die miteinander verfeindeten Stadtstaaten schickten ihre besten Athleten nach Olympia, um hier auf neutralem Boden die Kräfte zu messen. Zweite und dritte Plätze gab es bei den antiken Spielen nicht, darum beteten die Wettkämpfer auch nur um Sieg oder Tod. Denn während der Sieger mit den höchsten Ehren in seine Heimat zurückkehrte und mit Geschenken überhäuft wurde, schlichen die Verlierer wie reuige Sünder heim und wurden von Spott und Verachtung empfangen.

An den Olympischen Spielen teilnehmen konnten alle freien Griechen, die keinen Gottesfrevel und keine Blutschuld auf sich geladen hatten. Zunächst kamen die Wettkämpfer nur vom Festland und den umliegenden Inseln, später auch aus den griechischen Kolonien, Nordafrika, Ägypten und Syrien und auch die Römer wurden zugelassen.

Die Spiele fanden alle 4 Jahre statt. Ursprünglich bestanden sie nur aus einem einfachen Wettlauf über die Länge eines Stadions (660 Fuß, die in Olympia 192,27 m entsprachen). Obwohl die Spiele zu dieser Zeit nur einen Tag dauerten, zogen sie Scharen von Besuchern an, die aber auch die Gelegenheit nutzten, das olympische Orakel zu befragen.

Als nächste Disziplin kam der Doppellauf über die zweifache Stadionlänge hinzu und um 700 v. Chr. wurden die Spiele noch abwechslungsreicher, als verschiedene Langstreckenläufe, Ringkampf, Faustkampf und der Fünfkampf hinzukamen. Dieser sog. Pentathlon bestand aus Speerwurf, Diskuswurf, Wettlauf, Weitsprung und Ringkampf.

Bei den Wettkämpfen ging es entgegen der landläufigen Meinung über die edlen Athleten der Antike alles andere als fair zu. Die Faustkämpfer z.B. umwickelten ihre Hände mit scharfkantigen Riemen. Es wurde geboxt, bis einer der Kämpfer am Boden liegen blieb oder aufgab.

Beim Pankraton, eingeführt 648 v. Chr., einer Kombination aus Box- und Ringkampf, war beinahe alles erlaubt: Würgen, Treten, Beißen und Daumendrücken auf die Augäpfel.

Richtig lebensgefährlich wurden die Wettkämpfe, als 680 v. Chr. bzw. 648 v. Chr. die Wagen- und Pferderennen eingeführt wurde. Meterhohe Staubfontänen wirbelten zwischen den Wagen auf, wenn die Fahrer ihre Pferde über die 400 m lange Bahn peitschten. Die Peitsche in der Linken, Zügel in der Rechten, versuchten sie, ihre Wagennabe in die Radspeichen der Konkurrenten zu rammen. Historiker sind der Meinung, dass es bei keinem anderen Wettstreit so viele Tote gab wie bei diesen Rennen. Wagen und Pferde waren sehr teuer und nur die Reichen konnten sich die Gespanne leisten. Sie waren es daher, die den Siegeskranz entgegennahmen und nicht die Reiter oder Wagenlenker, die ihr Leben riskiert hatten.

Unter römischer Herrschaft verkümmerte der olympische Gedanke noch mehr. Im Jahre 67 v. Chr. konnte man es dem römischen Kaiser Nero nicht abschlagen, eine neue olympische Disziplin einzuführen, den Wettstreit der Dichter und Sänger. Man verlieh Nero auch gleich des Siegeskranz aus Olivenzweigen, denn wer konnte schon ein größerer Dichter und Sänger sein, als der Kaiser selbst. Außerdem reservierte man ihm auch noch den Sieg in den Wagenrennen. Der Kaiser stürzte zwar vom Wagen, aber darüber sah man großzügig hinweg.

Frauen waren von der Teilnahme an den Spielen und sogar als Zuschauerinnen immer ausgeschlossen. Für sie gab es eigene Wettkämpfe zu Ehren der Hera, die aber nie große Bedeutung erlangten.

393 n. Chr. verbot Kaiser Theodosius I. die Olympischen Spiele, da er in ihnen einen heidnischen Kult sah.

Der Apollon-Tempel bei Andritsena ist der am besten erhaltene in ganz Griechenland und wurde von den Bewohnern Phigalias als Dank für die Errettung von einer Pestepidemie durch den hilfreichen Apollon um 420 v. Chr. errichtet. Er liegt 1.130 m hoch in einer wilden Berglandschaft am Rande eines zerklüfteten Plateaus. Die Aussicht reicht von hier aus bis zum Ionischen Meer.

Eine einzigartige Landschaft findet man auf der kargen Mani, dem mittleren Finger des Peloponnes. Die Mani ist eine karge Felslandschaft und das einzige Gebiet auf dem Griechischen Festland, dass von der 400-jährigen Türkenherrschaft verschont blieb. Mehrere bis zu 20 m hohe Wohntürme aus dem 17. Jh. zeugen von den hier früher üblichen Familienfehden.

Bei Pyrgos Dirou liegen sehenswerte Tropfsteinhöhlen, die man mit dem Boot durchfahren kann. Im Westen der Mani findet man schöne Badebuchten, z.B. Kardamylia, während der Rest der Halbinsel meist schroff ins Meer abfällt


Kato Achaia:

Kleinstadt mit Einkaufsmöglichkeiten, Tavernen und Cafes. Linienbus nach Patras (ca 30 km).

Lakopetra:

Kleine Straßensiedlung ohne Einkaufsmöglichkeiten. Schöne Spazierwege oder Fahrradtouren bieten sich in der ursprünglichen Umgebung besonders an.

Kyllini:

Kyllini ist eine der malerischsten Küsten Griechenlands mit Eukalyptus- und Eichenwäldern. Außerhalb des Ortes bieten lange Sandstrände mit angrenzenden Dünen ideale Voraussetzungen für erholsame Badetage.

Loutra Kyllinis:

Bekannt für die vor allem von Griechen genutzten Heilquellen (Schwefel) sowie den schönen langen, flach abfallenden Sandstrand. Im kleinen Ort Arkoudi (ca. 1 km) gibt es einige kleine Tavernen und Geschäfte. Das Dorf Kastro (ca. 7 km) bietet vor allem abends eine nette Ausflugsmöglichkeit mit seinem typischen Ortsbild, traditionellen Tavernen und Cafes.

Skafidia:

Langer feinsandiger Strand. Zum kleinen Dorf Mirtia mit Geschäften und Tavernen sind es ca. 2 km.

 
Hoteltipp:

Limeni Village (B), Areopolis
3 km außerhalb der Stadt. Diese neue Anlage liegt an einem Steilhang über der
Bucht mit 18 Wohntürmen und einen Rundturm; Kiesstrände und Badeterrassen.

Art Hotel Mainalon (C), Vytina
Im Zentrum. Hotel im Besitz eines Athener Galeristen. Alle individuell eingerichteten
Zimmer sind mit Gemälden und Skulpturen meist griechischer Künstler ausgestattet.

Lida (A), Sparta
Odos Atridon/Ananion. Beste Adresse Spartas; relativ ruhig gelegen in der Nähe des
Zentrums.

Xenia (A), Nafplio
In der Festung Akronafpli. Eines der besten Hotels des Peloponnes, in die Festung direkt
eingebaut. Schöner Ausblick; ein Fahrstuhl führt im Fels nach oben.
Restauranttipp:

Garden Sosolis
Tripoli, an der Platia Areos.
In der Nähe des Gerichtsgebäudes. Hier kehren viele Einheimische ein. Gutes Essen
und schöne Atmosphäre. Herrlicher Garten.

Restaurant 1930
Pylos.
Kleines Lokal mit ausgezeichneten Gerichten, die erfreulicherweise auch sehr preisgünstig
sind. Man kann auch draußen essen.

Staikopulu
Nafplio.
"Freßgasse" der Stadt ist die Staikopulu, Angebot, Qualität und Preise sind ziemlich einheitlich;
im Arnaksaki (Stakopulu 28) kann man österreichisch essen. Am Syntagma Platz ist das Ellas
der richtige Platz zum Schauen. Im Kolios am Hafen bekommt man hervorragenden Tintenfisch.



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