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Kreta:

Kreta, ist die größte griechische Insel und fünftgrößte Insel im Mittelmeer. Die wegen ihrer herrlichen, abwechslungsreichen Landschaft, den schönen Stränden und den berühmten minoischen Kulturdenkmälern außerordentlich besuchenswerte Insel ist 12 bis 57 km breit und erstreckt sich 260 km lang in westlich-östlicher Richtung. Während die Südküste meist steil ins Meer abfällt, ist die Nordküste flacher und stärker gegliedert. An letzterer liegen die großen Orte Kretas, Chania, Iraklion und Rethymnon; hier sind die ausgedehntesten Sandstrände der Insel zu finden und damit auch die meisten Ferienanlagen.
In der griechischen Mythologie spielt Kreta eine große Rolle. Der Göttervater Zeus soll in einer Höhle des Dikti-Gebirges zur Welt gekommen sein und wurde in einer Höhle des Ida vor seinem Vater Kronos verborgen gehalten. Hier wurde er von der Ziege Amalthea aufgezogen.
Das Klima ist mediterran mit verhältnismäßig milden, niederschlagsreichen Wintern und völlig trockenen, subtropisch-heißen Sommern.

Der sagenhafte erste König Kretas, Minos, galt als Sohn des Zeus und der von ihm entführten phönizischen Königstochter Europa. Zeus hatte sie als Stier verwandelt über das Meer nach Kreta gebracht.

Ein ganzer Sagenkreis entstand um die Gestalt des Minotaurus, eines Ungeheuers, halb Stier, halb Mensch. Poseidon, der sich von Minos betrogen fühlte, beschloss ihn zu bestrafen. Er schickte einen weißen Stier, in den sich Minos Frau Pasiphae unsterblich verliebte. Die Frucht dieser Liebe war der Minotaurus. Im von Dädalus, dem sagenhaften Baumeister, erbauten Labyrinth mussten ihm alle drei Jahre sieben Jungfrauen und sieben Jünglinge aus dem tributpflichtigen Athen als Opfer dargebracht werden. Der Königssohn Theseus landete mit den Opfern auf der Insel, um den Minotaurus zu töten. Mit Hilfe von Ariadne, der Tochter von König Minos, die ihm eine Rolle Garn gab, fand er nach seinem Sieg über den Minotaurus wieder aus dem Labyrinth und floh mit ihr nach Athen.

Die griechische Mythologie erzählt auch von dem kretischen Schutzgott der Handwerker. Talos wird in vielen heiligen Hymnen und volkstümlichen Gedichten in Kleinasien und Syrien genannt.

Eine der Geschichten über Talos erzählt, dass er ein riesiger Sklave aus Bronze gewesen sei, geschaffen von Hepaistos, um für König Minos Kreta zu bewachen. Dieser Riese war unverwundbar, er hatte nur wie Achilles eine schwache Stelle an der Ferse. Einer der Argonauten entdeckte mit Hilfe der Zauberin Medea diese Stelle und stach mit einer spitzen Klinge hinein. Da strömte das ganze Blut aus Talos Körper und machte ihn wehrlos. Diese Geschichte ist eine Allegorie auf den Bronzeguss. Das Blut ist das flüssige Metall, die aufgestochene Ader ist die untere Öffnung beim Guss nach dem Wachsausschmelzverfahren. Die Griechen rühmten sich dieser Erfindung im 6. Jh. von Chr., ohne zu wissen, dass sie 1.100 Jahre zuvor schon von den kretischen Handwerkern angewendet wurde. Die in Phaistos gefundene Hand einer Bronzestatue mit der dazugehörigen Tonform beweist das.

Heraklion:

Heraklion ist die Hauptstadt der Insel und zugleich auch kultureller Mittelpunkt mit vielen Museen, allen voran das Archäologische Museum mit der bedeutendsten Sammlung von Schätzen der minoischen Kultur. In dem durch die Venezianer geprägten alten Teil der Stadt laden enge Gassen und das Kastell am Hafen zum Bummeln ein. Geradezu ein "Muss" ist der Besuch der berühmten Palastanlage von Knossos, nur 4 km außerhalb der Stadt. Lange Badestrände liegen zu beiden Seiten ca. 6 km östlich und westlich von Heraklion, die günstig per Linienbus zu erreichen sind.

Sehenswert

- An der Uferstraße stehen noch einige der venezianischen Schiffswerften, in denen die Schiffe während der Wintermonate repariert wurden.

- Der Morosini-Brunnen wurde 1628 vom venezianischen Stadthalter gestiftet, um die Wasserversorgung der Stadt zu verbessern.

- Die Kules-Festung wurde 1523 - 40 von den Venezianern erbaut und bietet vom Hafen einen guten Ausblick über die Stadt.

Das Zentrum der Messara-Ebene war in minoischer Zeit der Palast von Phaistos , terrassenförmig auf einem niedrigen Höhenrücken angelegt.

Die Überreste der römischen Inselhauptstadt Gortis liegen an der Straße zwischen Iraklion und Phaistos.

Den minoischen Palast von Knossos wird sicher jeder Kreta-Urlauber besuchen. Die 21.000 m² große Anlage wurde von dem Archäologischen Sir Arthur Evans ausgegraben. Der von ihm phantasievoll rekonstruierte Palast bietet einen anschaulichen Ausflug in die minoische Geschichte.

Auf vier bis fünf Stockwerken gab es etwa 1.400 Räume, genutzt zu Verwaltungszwecken, als Wohn- und Lagergebäude und für Zeremonien, außerdem eine Flut von Treppen, Lichthöfen und Säulenhallen sowie ein Kanalisationssystem. Dieser Bau ist für die damalige Zeit so gigantisch, dass die Wissenschaftler das legendäre Labyrinth mit diesem historischen Palast gleichsetzen.

Krassi liegt auf dem Weg zur Lassithi-Hochebene. Hier kann man unter einer der ältesten und dicksten Platanen Kretas rasten.

Bei Malia kann man die Ausgrabungen des Palastes von Malia besichtigen

Am Strand von Matala an der Südküste soll Zeus in einer Stiergestalt die phönizische Königstochter Europa verführt haben. Heute würde ihm das schwer fallen. Viele Touristen kommen hierher um die Hippie-Höhlen zu sehen, die von „Blumenkindern“ bewohnt wurden, bis die Polizei sie vertrieb.

Erwähnenswerte Strände (u.a.)

Malia hat einen schönen breiten Sandstrand, leider ist er während der Hauptsaison auch recht voll.

Die Bucht von Lentas an der Südküste hat südlich des „weinenden Löwen“, einem Felsen in der Form eines Löwen, einen langen Sandstrand. Weitere Strände sind mit dem Boot zu erreichen.

Rethymnon:

Rethymnon liegt etwa 78 km westlich von Heraklion und ist die drittgrößte Stadt der Insel, Obwohl sich auch Rethymnon touristisch stetig weiterentwickelt, hat es noch viel von seinem Charme behalten. Der kilometerlange Strand lädt zum Faulenzen und Sonnenbaden ein. Besonders an lauen Sommerabenden lässt man sich gerne von der lebhaften Atmosphäre der Altstadt mit ihren alten Gassen zum Bummeln einfangen. Die Einflüsse der verschiedenen Epochen auf die Baustile sind heute noch zu sehen und bestimmen das Stadtbild. So findet man neben dem malerischen Hafen und dem Rimondi-Brunnen aus venezianischer Zeit auch zahlreiche Bauwerke, die unter türkischer Herrschaft entstanden sind.

Sehenswert

Von der venezianischen Burg Fortezza Monares Odeon aus dem 16. Jh. stehen noch die Außenmauern.

Im venezianischen Hafen von Rethymnon ankerten einst die Schiffe der Serenissima. Heute sind es Yachten und Fischerboote. Hier findet man noch unter Denkmalschutz stehende Häuser und den Leuchtturm aus der Zeit der Herrschaft der Venezianer.

Das wehrhafte Kloster Arkasi auf einem 500 m hoch gelegenen Plateau in den Bergen östlich von Rethymnon ist Kretas Nationalheiligtum. Das Kloster war Schauplatz des schrecklichen Kampfes gegen die türkische Herrschaft. Im Pulvermagazin ließen sich Frauen und Kinder in die Luft sprengen.

Margarites, ebenfalls östlich von Rethymnon, ist das bekannteste Töpferdorf Kretas.

Das Mönchskloster von Preveli liegt südlich von Rethymnon in einer imposanten Landschaft. Das Kloster beherbergt viele wertvolle Gegenstände.

Besonders schöne Strände (u.a.)

Preveli am Libyschen Meer ist besonders erwähnenswert. Entweder erreicht man diesen Strand im Boot, z.B. von Agia Galina, Plakias oder einer steinigen Nachbarbucht aus oder man nimmt den abenteuerlichen Weg durch den unteren Teil der Kourtoliatiko-Schlucht. Man folgt dem Bachbett, klettert über Stromschnellen und Felsen und watet durch den zwischen 0,50 m und 1,50 tiefen Bach. An einigen Stellen muss man auch schwimmen. Durch die im unteren Teil mit Palmen bewachsenen Schlucht windet sich der immer breiter werdende Bach über den Strand von Preveli ins Meer.


Chania:

Chania war früher die Hauptstadt Kretas und ist heute noch die zweitgrößte Stadt der Insel. Sehenswert ist der venezianische Hafen mit der berühmten Moschee, die Altstadt und die Markthalle. Eindrucksvoll wirkt das verkarstete Gebirgsmassiv im Hinterland. Die meisten feinen Sandstrände machen das Gebiet Chania zu einem reizvollen Urlaubsziel.

Sehenswert (u.a.)

- Die Markthalle in Chania wurde nach dem Vorbild der Hallen von Marseille 1913 erbaut.

- Von der Schiavo-Bastion hat man einen weiten Blick über Stadt und Umland.

- Im schönsten Stadtpark Kretas werden kretische Wildziegen gehalten.

Über der Souda-Bucht, östlich von Chania, liegt auf einem 200 m hohen Bergplateau das antike Aptera. Die Stadt wurde vermutlich von den Mykenern im 7. Jh. v. Chr. gegründet, von den Dorern ausgebaut und dann von den Römern übernommen, die hier ein Machtzentrum aufbauten. Die bisherigen Ausgrabungen zeigen nur einen Bruchteil der ehemaligen Stadt: Reste der Stadtmauern, römische Zisternen, einen Demeter-Tempel und ein großes römisches Schloss.

Im Norden der Halbinsel Akrotiri liegt das Kloster Gouvemetou an einer eindruckvollen Schlucht. Am Ende eines schmalen Pfades findet man die Arkoudiofiss-Höhle mit einer Kapelle, die der Mutter Gottes gewidmet wurde. In der Höhle gibt es einen schwarzen Stalagmiten, der einem Bären gleicht. Die Mutter Gottes soll ihn zur Strafe versteinert haben, weil er das Wasser der Mönche trank. Archäologische Ausgrabungen haben gezeigt, dass in der Höhle im Altertum die Göttin Artemis in Gestalt einer Bärin verehrt wurde.

An der schmalsten Stelle der Schlucht führt eine Brücke auf die andere Seite. hier sind Einsiedeleien in den Fels gehauen. Unter anderem auch die Höhle des Heiligen Johannes, in der eine Quelle aus dem Fels entspringt.

Wenn man den Abstieg fortsetzt, erreicht man das Kloster Katholiko. Es wurde aus dem Felsen herausgemeißelt und liegt über einem Schwindel erregenden Abgrund.

Das Kloster Chrissokalitissa (goldene Treppe) liegt nördlich von Elafonissi auf einem Felsen. Pilger, die das Kloster besuchen wollen, müssen über eine Treppe mit 98 Stufen hinaufsteigen. Die Legende erzählt, dass die letzte Stufen aus purem Gold gefertigt ist, aber nur Menschen mit wirkliche „reinem“ Herzen können sie sehen.

Chora Sfakion liegt malerisch an einer Bucht an der Südküste Kretas. Am Nachmittag wird der Ort für wenige Stunden von Urlaubern überschwemmt, die nach der Durchwanderung der Samaria-Bucht und der Bootsfahrt von Agia Rumeli her, hier auf ihre Busse warten.

Frangokastello im Südosten der Verwaltung Chania liegt am Rand einer weiten Küstenebene. Die Venezianer erbauten das kleine Kastell direkt am Meer vor der Kulisse der Weißen Berge.

Die Imbros-Schlucht bei Chora Sfakion kann man wie die bekanntere Samaria-Schlucht durchwandern. Allerdings ist die Wanderung durch die Imbros-Schlucht viel einfacher und dauert nur etwa zwei Stunden.

Die Irini-Schlucht ist beeindruckend wie die Samaria-Schlucht, sie beginnt am Dorf Agia Irini und endet in Sougia. Die Felswände steigen mehrere hundert Meter hoch an, weite Teile der Schlucht sind bewaldet.

Die Samaria-Schlucht soll mit 18 km die längste Schlucht Europas sein. Die Wanderung dauert etwa 4 –5 Stunden.

Das winzige Dorf Kambi, südwestlich von Souda, scheint am Ende der Welt zu liegen.

Der Kournas, Kretas größter Binnensee, liegt von Bergen umrahmt unweit der Bucht von Georgioupolis. Im See gibt es ungiftige Seeschlangen und bis zu 7 kg schwere Fische. Man kann hier baden und Tretboot fahren.

Paleochora, die „Braut des Libyschen Meeres“ nannten die Einwohner den früher sehr isoliert gelegenen Küstenort mit langen Kies- und Sandstränden.

Besonders schöne Strände (u.a.)

Glikanera bei Chora Sfakion an der Südküste ist ein Stand, wo sich Süß- und Salzwasser mischen. Im Kaiki zu erreichen.

Elafonissi an der Südwestspitze Kretas ist ein südseeähnlicher Strand, dem die kleine Insel Elafonissi vorgelagert ist. Im Sommer ist die Insel durch einen Sandstreifen mit dem Festland verbunden, so dass das Meer hier wie eine Lagune wirkt, die in zahlreichen Blau- und Grüntönen schimmert. 1824 sollen 850 Frauen und Kinder auf der Insel Schutz vor den Türken gesucht haben. Als die Türken den Durchgang zur Insel entdeckten , töteten sie alle. Nach der Legende nahm der Strand durch das Blut der Opfer eine rote Farbe an. Tatsächlich sind Millionen kleine Muscheln für die Farben verantwortlich.

Unterhalb des Kastells Frangokastello im Südosten der Verwaltung Chania gibt es einen langen, flachen Sandstrand.

Den längsten Sandstrand findet man bei Georgioupolis.

Agia Pelagia:

Schon vor der Straße, die von Heraklion nach Westen führt, bietet die Bucht von Agia Pelagia einen malerischen Anblick. Die hügelige Landschaft, die zerklüftete Küste mit kleinen Sand- und Kiesbuchten , die felsige Halbinsel und das meist tiefblaue Meer begeistern immer mehr Urlauber, so dass sich das ehemalige Fischerdorf in den vergangenen Jahren zu einem aufstrebenden Urlaubsziel mit neuen Hotels, Tavernen und Geschäften entwickelt hat.

Agios Nikolaos:

Agios Nikolaos, Verwaltungsstadt des Landkreises Lassithi, ist einer der ältesten und bekanntesten Touristenorte auf Kreta. Das reizvolle Hinterland ist für naturverbundene Urlauber und Wanderer ein besonderer Anziehungspunkt. Am idyllischen Hafen treffen sich Einheimische und Touristen, man bummelt durch malerische kleine Gassen und lässt sich vom Flair dieses hübschen Ortes einfangen. Vom Hafen verkehren Ausflugsboote zur Insel Spinalonga.

Sehenswert (u.a.)

Die Agios Nikolaos Kirche in Agios Nikolaos muss uralt sein. Im Inneren findet man noch Spuren von alten Wandmalereien.

Vom hoch über dem Meer liegenden Aretiu-Kloster, nördlich von Agios Nikolaos hat man einen schönen Ausblick.

Im Süden der Mirabello-Bicht liegen die Ausgrabungen der minoischen Stadt Gurnia. Die Grundmauern der 3.500 Jahre alten Häuser sind gut erhalten. Durch enge gepflasterte Gassen geht man hinauf zum ehemaligen Palast auf dem höchsten Punkt des Hügels.

Die Katharo-Hochebene liegt westlich von Agios Nikolaos. In .150 m Höhe ist es in diesem Obst-, Wein- und Getreideanbaugebiet recht einsam.

Die Lasithi-Hochebene ist Kretas fruchtbarste Hochebene. Sie liegt in 800 m Höhe und ist bis zu 10 km lang und 5 km breit. Windräder pumpten bis in die 70er Jahre hinein das dicht unter der Oberfläche vorhandene Grundwasser auf die Felder. Oberhalb des Dorfes Psichro liegt die Tropfsteinhöhle Dikteon Andron. Hier soll Göttervater Zeus geboren worden sein.

Spinalonga ist eine sehenswerte Insel in der Mirabello-Bucht. Mit Ausflugsschiffen kann man hinüberfahren. Kalidon nördlich von Spinalonga war Verbannungsort für Leprakranke.

Chersonissos:

Chersonissos hat sich in den letzten Jahren zu einem lebhaften Ferienort entwickelt. Der kleine Hafen wird von einer Strandpromenade mit vielen Cafes, Tavernen und Restaurants umrahmt. Am Abend beginnt das bunte Leben und Treiben in den unzähligen Discos und Bars.

Elounda:

Das einst verschlafene Hafenstädtchen liegt 13 km nördlich von Agios Nikolaos an der schönen Bucht von Mirabello. Vorgelagert ist die kleine Insel Spinalonga mit den Ruinen einer venezianischen Festung, die den Eingang der Bucht beherrschte. Durch eine Halbinsel sind die Sand/Felsbuchten des Ortes, an denen auch unsere Hotels liegen, gut geschützt. Die kleinen Kafenions und Tavernen am malerischen Fischerhafen laden ein, landestypische Gerichte und Weine zu probieren.

Georgioupolis:

Das Ferienziel, das mit seinem wunderschönen hellen, etwa 8 km langen, Sandstrand begeistert. Der eigentliche Ort ist von den Strandhotels einige Kilometer entfernt, ist aber zu Fuß oder per Linienbus leicht zu erreichen. Nicht nur die Lage am Fluss, sondern auch die imposanten Eukalyptusbäume, geben Georgioupolis seine speziellen Reiz.

Gouves:

Das Gebiet um das kleine Dorf Gouves wird zum Teil noch landwirtschaftlich genutzt. Die touristische Zone am Meer, ca. 3 km vom Dorf entfernt, wurde jedoch in den letzten Jahren mehr und mehr erschlossen. Neben den Hotels sind Tavernen, Supermärkte und Souvenirgeschäfte entstanden, so dass auch außerhalb der Hotels etwas Abwechslung zu finden ist. Sport und Unterhaltung werden vorwiegend in den Hotelanlagen geboten.

Istron:

An der Nordküste gelegen oberhalb der Bucht von Istron. In Istron findest du Supermarkt, Bäckerei, Bars, Tavernen und Kafenions.

Kalives:

Langgestrecktes ehemaliges Bauerndorf, eingebettet zwischen Weinplantagen und Olivenpflanzungen. Im Ort ist es am Dorfplatz am Schönsten, hier mündet ein kleiner Bach. Es gibt ein paar Restaurants und Tavernen.

Koutouloufari/Piskopiano:

Etwas abseits vom Ferienrummel, oberhalb von Chersonissos an einem Berghang, liegen die zum Teil noch recht ursprünglichen kretischen Dörfer Koutouloufari, Piskopiano und Alt-Chersonissos. Einige Appartements im kretischen Baustil wurden harmonisch eingefügt. Hier genießt man die Urlaubstage beim Faulenzen am Pool, auf Spaziergängen in Olivenhainen oder unter Einheimischen auf dem Dorfplatz. Dort kannst du in den Tavernen oftmals noch typisch kretische Speisen bekommen.

Ierapetra/Koutsounari:

An der Küste zum Libyschen Meer liegt die südlichste Stadt Europas Ierapetra. Hier findest du noch die Überreste aus der venezianischen, wie auch türkischen Epoche, wie z.B.: das Hafenkastell und die türkische Moschee mit dem Reinigungsbrunnen davor. Für Unterhaltung und Abwechslung sorgen Tavernen, Bars und Geschäfte.

Sehenswert (u.a.)

Die Fahrt in das 640 m hoch gelegene Bergdorf Anatoli führt durch reizvolle Berglandschaften.

Das Kapsa-Kloster wurde im 15. Jh. gegründet und ist teilweise in den Fels gehauen.

Von Makrigialos aus kann man zur unbewohnten Insel Kufonissi hinausfahren. Dort steht in der Bucht das Theater und viele Hausruinen einer römischen Siedlung aus der Zeit um Christi Geburt.

Erwähnenswerte Strände (u.a.)

Auf der vor Ierapetra liegenden Insel Chrissi findet man kristallklares Wasser und großartige Sandstrände. Man erreicht die Insel im Boot von Ierapetra oder Makrigialos aus.

Einen langen Sandstrand und einsame Badebuchten findet man bei Mirtos.

Malia/Stalis:

Das Städtchen Malia mit seinem typisch griechischen Dorfplatz und die Zonen um Stalis haben sich im Laufe der letzten Jahre zu einem lebhaften Fremdenverkehrszentrum entwickelt. Beide Orte sind inzwischen fast schon zusammengewachsen. In der Hochsaison herrscht hier recht fröhliches und ungezwungenes Urlaubstreiben. In Malia und Stalis findet man ausgesprochen gute Bademöglichkeiten an feinsandigen Stränden.

Sitia:

Kretas Nordosten ist der lieblichste und sanfteste Teil der Insel und hat noch viel von seiner Ursprünglichkeit. An den Küsten gibt es nur sehr wenige Orte. Die meisten Menschen leben in kleinen Dörfern in den Hochtälern. Fährt man in Richtung Sitia führt die Straße in engen Kurven hoch über dem Meer entlang. Je weiter man nach Osten kommt, desto karger wird die Vegetation. Im äußersten Osten schließlich durchquert man eine durch hohen Eisengehalt rotgefärbte Steinwüste.

Sitia ist eine kleine ländliche Stadt. In der Südwestecke der gleichnamigen Bucht zieht sie sich einen niedrigen Hang hinauf. Die einzige historische Sehenswürdigkeit in Sitia ist eine Burg, zu der man durch die Gassen der Altstadt hinaufsteigen kann. Sitia wurde erst im Mittelalter gegründet und war nach der Zerstörung durch die Türken über 200 Jahre lang verlassen. Erst ab 1870 wurde der Ort neu besiedelt.

Sehenswert (u.a.)

Vom ehemaligen venezianischen Fort Kazarma hat man einen schönen Rundblick.

An der Straße von Sitia nach Ierapetra kann man in Epano Episkopi zur Chandras-Hochebene abbiegen. Hier ist das Zentrum des kretischen Sultaninenanbaus. In den Dörfern hier scheint die Zeit seit Jahrzehnten stehen geblieben zu sein.

Bei Kato Zakro legten Archäologen den vierten minoischen Palast der Insel frei. Dieser Palast wurde als einziger nie geplündert.

Bei Thripti findet man eine Landschaft, die an die Teeanbaugebiete im Hochland Indiens erinnert. Unterhalb des 1.476 m hohen Afendis Kavussi wird hier Wein angebaut.

Erwähnenswerte Strände (u.a.)

Der Strand von Vai am Rande eines ausgedehnten Palmenhains ist im Sommer zwar völlig überlaufen, wegen der einzigartigen Landschaft lohnt sich ein Besuch trotzdem.

Bezaubernd schöne Sandstrände liegen bei Xerokambos an der Südostspitze Kretas.

Panormo:

Zwischen zwei Bergen liegender Küstenort, der sich in den letzten Jahren zu einem schönen Urlaubsort in der Region Rethymnon entwickelt hat. In den Gassen und in der Nähe des Hafens mit Restaurants, Ouzeris, und Bars lässt es sich gemütlich bummeln.

Sission:

Der ehemalige Fischerort ist bislang noch wenig auf Tourismus eingestellt. Um das kleine Dorfzentrum und den malerischen Hafen liegen Geschäfte, Tavernen, Kafenions und bislang gibt es nur wenige Hotels, Pensionen oder Privatunterkünfte.

 
Hoteltipp:

Doma (B) in Chania, El. Venizelu 124
In einer neoklassizistischen Villa im früheren Diplomatenviertel Chalepa wurde
ein individuell gestaltetes Hotel eingerichtet. Vom Restaurant hat man einen
eindrucksvollen Blick auf Altstadt und Hafen.

Minos Palace (L) in Agios Nikolaos, Akti Ilia Sotiru
Das Großhotel zeichnet sich durch eine wunderschöne Lage auf einer kleinen
Halbinsel aus und ist von einer herrlichen Gartenanlage umgeben. Die neun
Bungalows verfügen über eine Veranda mit Meerblick.

Peninsula (A) in Heraklion, Agia Pelagia
Diese Ferienanlage liegt auf den Klippen etwa 50 m vom Strand entfernt und
bietet viele Wassersportmöglichkeiten, Tennisplätze und Animation.

Creta Palace (A) in Rethymno
4 km von Rethymnon entferntes Luxushotel, direkt am breiten Sandstrand.
Kretische Architektur, kombiniert mit modischen Design. Großes Unterhaltungs-
und Sportangebot für die ganze Familie.

Sitia Beach (A) in Karamanli, Sitia
Überwiegend von französischen Gästen besuchtes Strandhotel am Stadtrand mit
Blick auf den Hafen von Sitia.
Restauranttipp:

Tamam
in Chania, Odos Zambeliou 49.
Im ehemaligen türkischen Bad. Deftige Hausmannskost. Moderate Preise.

Kiriakos
in Heraklion, Odos Dimokratias 51.
Das gepflegte Lokal mit gemütlicher Atmosphäre etwas abseits vom Zentrum
gilt als eines der besten Restaurants der Stadt. Treffpunkt griechischer
Geschäftsleute.

La Rentzo
in Rethymnon, Radamanthiu 9.
Gepflegtes Restaurant in einem jahrhundertealten Gewölbe, stilvoll mit schönen
Antiquitäten eingerichtet; griechische und internationale Küche.
Museentipp:

Archäologisches Museum, Heraklion
Kretische Funde von der Steinzeit bis zur römischen Besetzung. Schwerpunkt:
die Minoer und ihre Kultur. Eine einzigartige Sammlung, die sich kaum jemand
entgehen lässt!

Museum der kretischen Ethnologie, Vori
untergebracht in einem großen ehemaligen Gutshaus sind hier alle wichtigen Tätigkeiten
aus Landwirtschaft und Handwerk dokumentiert. Eine vorbildlich präsentierte und
interessante Sammlung mit englischen und griechischen Erklärungen. Das Museum ist
im Ort gut ausgeschildert.



Alexis Sorbas und Kreta:


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Wenn man diesen Kultfilm aus dem Jahr 1964 gesehen hat, kann man sich Alexis Sorbas nur noch so vorstellen, wie Anthony Quinn ihn darstellt; der Mexikaner ist so mit der Rolle verwachsen, dass ihn seither viele für einen Griechen halten.

 

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