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Die Kykladen:


Die Kykladen stellen den Prototyp der griechischen Insel dar: kahle Felseneilande mit den charakteristischen weißgestrichenen, übereinandergeschachtelten kubischen Häusern und winzigen Kirchen mit blauen Kuppeln, das Ganze von tiefblauen Meer umgeben und in blendenden Licht getaucht.

Die Kykladen bestehen aus 23 großen und rund 200 kleinen Inseln. Die Inseln sind durchwegs gebirgig. Außer auf Naxos fehlen dauernd wasserführende Flüsse, ebenso Baumbewuchs infolge des ständigen scharfen Winds (Meltemi).
Im Altertum wurden die Inseln wegen ihres Reichtums und ihrer Fruchtbarkeit die „Perlen von Hellas“ genannt. Heute ragen sie als kahle Felsen aus dem Meer empor und sind – nicht zuletzt, weil sie ihre ursprünglichen Wälder verloren habe – wasserarm und überwiegend unfruchtbar. In den Tälern werden unter Ausnutzung jedes Stückchen Bodens Obst, Wein und Gemüse angebaut und zum Teil exportiert.

Dank ihrer Schönheit und des unvergleichlich hellen ägäischen Lichts, durch ihr angenehmes Klima und die geringen Niederschläge sind die Kykladen ideal für geruhsame Ferien.

Die Kykladen sind leicht von Piräus aus zu erreichen, liegen sie doch praktisch vor der Haustür von Athen. Aus diesem Grund sind sie auch die am meisten besuchten griechischen Inseln. Trotzdem gibt es immer noch Möglichkeiten dem großen Ansturm zu entrinnen, auch in der Hauptsaison.

Die touristisch beliebtesten Inseln sind: Ios - Mykonos - Naxos - Paros und Santorin.

 

Mykonos:

Mykonos ist mit seinen vielen Windmühlen, von denen einige noch in Betrieb sind, seinen Taubentürmen und den schneeweißen kubischen Häusern eine der meistbesuchtesten griechischen Inseln mit internationaler Atmosphäre. Sie besteht überwiegend aus Granit und Gneis, ist felsig und nicht sehr fruchtbar, aber von großer landschaftlicher Schönheit.

Mykonos ist das griechische Sylt. Hier, im schönsten Kykladenstädtchen, wird vor der faszinierenden Kulisse (schneeweiße Häuser, enge Gassen und die berühmten Windmühlen) die Nacht teuer zum Tag gemacht. Nicht nur an den exzellenten, aber vollen Stränden ist erotisch alles erlaubt. Mykonos gilt als die tolerantestes Insel Griechenlands. Von vielen Griechen wird das Treiben hier sehr kritisch betrachtet. Die Insel ist Treffpunkt für Homosexuelle aus aller Welt, Nacktbaden wird überall geduldet. Verrückte Discos, exklusive Bars und Transvestitenshows garantieren ein ausgiebiges Nachtleben.

Die Inselhauptstadt Mykonos ist ein sehr malerischer Ort und im Sommer von Touristen aus aller Welt überflutet, die von Petros, dem Pelikan, empfangen werden. In Mykonos werden hübsche Webwaren und Stickereien sowie Modeschmuck angefertigt und verkauft.

In der griechischen Geschichte stand Mykonos stets im Schatten des in der Antike viel berühmteren Delos. Die Insel wurde um 1000 v. Chr. von den Ioniern besiedelt. In der Frankenzeit gehörte sie den Herzögen von Naxos und bildete später mit Tinos das Fürstentum der Familie Ghizzi.

Mykonos-Stadt:

Gehört zweifellos zu den schönsten Orten des Mittelmeeres – Kykladenarchitektur pur. Jeder Blick auf den pittoresken Hafen ist eine Postkartenidylle, die ihresgleichen sucht. Das schneeweiße Häuserlabyrinth mit romantischen Gassen bietet eine Vielzahl an Unterhaltungsmöglichkeiten, Boutiquen mit den Toplabels der Modebranche sowie exklusive Galerien und Juweliergeschäfte. Gute Busverbindungen zu den verschiedenen Stränden der Insel. Mykonos ist der Treffpunkt der Lebenskünstler, des Jet-Set sowie der „young and beautiful people“ aller Welt. „Klein Venedig“ ist die angesagte Location für den Sonnenuntergang, mega trendy ist die Stimmung im Caprice. Ferner Hafencafes und eine große Auswahl an Restaurants und Tavernen für jeden Geschmack.

Agios Ioannis:

Die Feriensiedlung Agios Ioannis liegt ca. 1 km hinter Ornos, direkt am Meer und bietet verschiedene kleine Badebuchten und einen besonders schönen Blick zur Götterinsel Delos.

Elia:

Schöner Sandstrand an der Südostküste. Drei Strandtavernen in der Saison. Der Strand von Agrari schließt gleich an.

Psarou:

„The famous beach der Kykladen!“ Top Strand und „Ankerplatz“ der High Society. Eine Herrliche Bucht mit sehr schönem Sandstrand, gleich in der Nähe Platy Yialos. Taverne am Strand.

Platy Yialos:

Ist der bekannteste Sandstrand mit Hotels und Tavernen. Von der kleinen Mole fahren Fischerboote zu den schönsten Stränden der Insel: Paraga, Paradise, Super-Paradise, Agrari und Elia.

Sehenswert

In Mykonos-Stadt ist die Marienkirche Panagia Paraportiani aus dem 17. Jh., westlich vom Hafen, dicht am Meer gelegen, einen Besuch wert.

Museum am Nordostrand von Mykonos.

Apo Mera, 6 km von Mykonos-Stadt, mit dem Kloster Panagia Tourliani. Das Kloster ist berühmt wegen des reliefverzierten Glockenturms aus dem 17. Jh., einem Marmorbrunnen im Hof und vor allem wegen des Klosterschatzes (Messgerät, Holzschnitzereien, Messgewänder und Stickereien).

Auf einer Hügelkette bei Apo Mera steht an der Stelle der antiken Siedlung Paläokastro die Ruine einer venezianischen Festung.

Ein interessantes Ausflugziel ist auch die nahe liegende Museumsinsel Delos (Überfahrt 30 Minuten).

Empfehlenswerte Strände

Die Strände von Mykonos sind überwiegend feinsandig, es gibt zahlreiche bezaubernde Buchten.

Platis Gialos an der Südküste (zu den Buchten Paradise, Super Paradise und Ialo fahren Boote)

Strand von Agios Stefanos und die Panorma-Bucht im Norden.

Kalafatis im Osten in ideal für Surfer

 
Hoteltipp:

Grecotel Mykonos Blu, Am Psaru Strand
Luxushotel mit mehreren Pools, Hallenbad, Gourmetrestaurant und
Konferenzräumen; Zimmer für Nichtraucher.

Pigeon House in Mykonos-Stadt, an der Uferstraße über dem Hafen
Vergleichsweise sehr einfache und preisgünstige Pension neben dem
Archäologischen Museum; gut für ein oder zwei Zwischenübernachtungen.

Zorzis (C), N. Kalogera
Das unweit vom Hafen in einer ruhigen Seitenstraße gelegene Stadthotel
mit Frühstücksgarten hat immer viele Stammgäste. Die Zimmer sind mit
Dusche und Telefon ausgestattet.
Restauranttipp:

Archeon Gefsis
Odos Dilou 19; nur Abends.
Erlebnisgastronomie; Hier wird versucht, die Küche der Antike lebendig
werden zu lassen.

Kounelas
versteckt an einer Gasse 20 m vom Hafen entfernt; nur Abends.
Sehr einfache Fischtaverne, nach Meinung der meisten Einheimischen
die beste der Insel.

Philippi
in Mykonos-Stadt; Odos Kalogera.
Hervorragende Küche. Nobles Ambiente bei entsprechenden Preisen.
Griechische und internationale Küche. Mit sehr hübschen Garten.
Reservierung empfehlenswert.
Museentipp:

Archäologisches Museum, oberhalb der Straße zum Fähranleger
Unter den vielen Funden von der delischen Friedhofsinsel Rhenia ragt ein großes
archaisches Vorratsgefäß aus der Zeit um 670 v. Chr. heraus, das mit einer
Reliefdarstellung des trojanischen Pferdes geschmückt ist.

Seefahrtsmuseum, nahe den Tria Pigadia im Ortskern
Das Aegean Maritime Museum besitzt historische Schiffsmodelle, nautische Geräte,
maritime Gemälde, alte Stiche und ein historisches Kaiki, also einen hölzernen
Frachtsegler.



Santorin:

Santorin ist landschaftlich einzigartig auf der Welt. Tief beeindruckend ist schon der erste Eindruck von der Insel, wenn aus dem tiefblauen Meer die 300 m hohen Kraterwände aufsteigen. Hoch oben klammern sich schneeweiße Häuserwürfel an die brandroten Kämme des Kraterrandes. Die Insel ist Teil eines vor 3.500 Jahren explodierten Vulkans, in dessen Caldera das Meer einbrach. Diesen kesselartigen, nach innen steil abfallenden Krater säumen die weißen Häuser vieler Dörfer. Weingärten und Tomatenfelder bedecken die äußeren, sanft zu Lavastränden abfallenden Hänge. Diese Schönheit zieht natürlich Touristenmassen an und hat Santorin zur teuersten Insel Griechenlands gemacht.

Thira, die malerische Inselhauptstadt liegt hoch auf dem Kamm einer steil aus dem Meer aufsteigenden Klippe. Die Stadt ist von der kleinen Reede Skala, wo die Schiffe anlegen, auf einem steilen und beschwerlichen Treppenweg (30 Minuten) oder auf Maultieren zu erreichen. Es gibt auch eine kleine Seilbahn. Manche Schiffe legen im neuen Hafen Athirion an. Von dort führt eine Straße nach Pirgos. 1956 verwüstete ein Erdbeben große Teile von Thira, sie wurde soweit wie möglich im alten Stil wieder aufgebaut.

Die Ausgrabungen der minoischen Stadt Akrotiri auf Santorin sind ebenso beeindruckend wie Knossos und die Akropolis.

Nirgendwo wohnt man origineller als in den Höhlenappartements im Kraterhang. Auf der Insel gibt es so gut wie keine Straßen, sondern Pfade und Treppen. Wichtigstes Verkehrsmittel sind die eigenen Füße und Maultiere.

Santorin, abgeleitet vom Namen der Schutzheiligen Sankt Irene, bildet zusammen mit Thirasia und dem unbewohnten Aspronisi (die Weiße) den Rest eines Kraterrandes. Das Becken zwischen den Inseln ist der ehemalige Vulkankrater. Er sank bei einem mächtigen Vulkanausbruch (etwa 1600 v. Chr.) bis auf 390 m unter den Meeresspiegel ab. Flutwellen, die Auswirkungen dieses verheerenden Ausbruchs, erreichten sogar Kreta. Viele sind deshalb der Ansicht, dass Santorin das untergegangene Atlantis ist.

In der Mitte des Beckens erheben sich bizarr und trostlos die Inseln Kaimeni (die Verbrannten). Sie stiegen durch unterseeische Vulkantätigkeit aus dem Meer empor. 197 v. Chr. Paläa Kaimeni, um 1570 Mikra Kaimeni und 1707-1711 Nea Kaimeni. Letztere verband sich 1866 mit zwei weiteren Inseln und wuchs bei dem Vulkanausbruch 1925/26 mit Mikra Kaimeni zusammen.

Thira (Fira):

Direkt am Kraterrand. Hauptort der Insel. Ein Labyrinth von Treppen und Stufenwegen durchziehen den Ort mit seinen weißen, verschachtelten Häusern und Kirchen am dunklen Kraterrand. Zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten findet man im Ort.

Akrotiri:

Kleines Dorf im Südwesten der Insel, berühmt sind die weltbekannten Ausgrabungen. Gute Bademöglichkeiten am imposanten Red Beach und White Beach.

Firostefani und Imerovigli:

Typische „Höhlenwohnungen“ und weiße, kubische Häuserwürfel direkt an der Steilküste mit herrlichen Ausblicken. Treppen- und Stufenwege durchziehen die Orte. Einige Tavernen und Einkaufsmöglichkeiten. Nach Thira führt der schönste Spazierweg der Kykladen, entlang des Kraterrandes (ca. 15 bis 25 Gehminuten).

Kamari:

Ist der Badeort Nummer 1 auf Santorin. Der lange Lavastrand besteht aus Kies und Kieselsteinchen und ist dunkel, wie sich das natürlich für eine Vulkaninsel gehört. Entlang der Uferpromenade reihen sich Hotels, Restaurants, Geschäfte, Bars und Tavernen.

Oia:

Direkt am Kraterrand. Sehr malerisch, am nördlichsten Punkt der Insel. Ein einzigartiges Erlebnis ist der berühmte Sonnenuntergang. Der Ort mit Künstleratmosphäre bietet besonders schöne „Höhlenwohnungen“, kleine Boutiquen, Galerien, Bar und Tavernen. Treppen und Stufen durchziehen den Ort. Der nächste Strand ist 3 km entfernt. Unterhalb von Oia lässt der kleine Hafen vom Amoudi die Herzen aller Griechenlandfans höher schlagen – Fischertavernen direkt am Meer, Kaikis dümpeln auf den Wellen der Ägäis. Hier gibt es gegrillten Fisch mit Olivenöl, Organo, Zitrone und griechischen Salat – einfach köstlich.

Perissa:

Bietet den längsten Strand der Insel (dunkler Sand mit feinem Kies und Kiesel). Ein weitläufiger Ferienort mit legerer Atmosphäre, die immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Einkaufsmöglichkeiten und Tavernen sind vorhanden.

Sehenswert

Archäologisches Museum im Nordviertel von Thira.

Motorbootausflug zu den Inseln Kaimeni (von Skala aus).

Ruinen des antiken Thira im Südosten der Insel.

Ausgrabungsstätte Akrotirion im Südwesten des Inselbogens. Hier fand man die Ruinen einer minoischen Stadt, mit den im griechischen Raum ersten Darstellungen von spielenden Kindern sowie zum erstenmal ein ausgemaltes Zimmer (2,235 x 2,6 m) der kretisch-mykenischen Epoche im unversehrten Zustand.

Imerovigli an der höchsten Stelle des Kraterrandes ist ein ehemaliger Piraten-Warnposten und ermöglicht die Sicht auf die gesamte Küstenlinie. In der Nähe liegt der berühmte Skarosfelsen mit seiner strahlend weißen Kapelle.

Empfehlenswerte Strände

Gute Strände finden sich meist an der Ostküste.

Monolithos, 5,5 km von Thira

Perissa, 13 km von Thira

Kamari, 10 km von Thira

 
Hoteltipp:

Kavalari; Fira an der Kraterrandstraße nahe der Kathedrale
Terrassenförmig am Kraterrand gelegenes Hotel mit Zimmern und
kleinen Appartements.

Oia Village; Oia unterhalb der Kraterrandgasse
Sehr gut geführte, terrassenförmig am Kraterrand gelegene Ferienhaus-
anlage im traditionellen Stil mit Swimming Pool.

Honey Moon Villas (A); Imerovigli
1,5 km außerhalb des Zentrums von Thira, am höchsten Punkt der Insel
mit Panoramablick in die Caldera liegen die traditionellen Villen mit
Studios und Appartements, alle mit Telefon, Küche und Veranda.
Restauranttipp:

1800
Oia, an der Kraterrandgasse Richtung Westen.
Exklusives Restaurant in einem stilvoll renovierten Haus. Delikate Küche,
guter Service. Reservierung empfehlenswert.

Nikolas
Fira, Odos G. Nomiku.
Kleine Taverne, sehr gut besucht; auch ausgefallene griechische Küche.

Petros
Oia, gegenüber dem Hotel Fregatta.
Beliebte Taverne mit Fisch- und vegetarischen Gerichten. Immer gut besucht.
Museentipp:

Archäologisches Museum, Fira gegenüber der Seilbahnstation
Das Museum enthält vorwiegend Funde aus Alt-Thera, nicht jedoch aus Akrotiri.
Besonders beachtenswert ist die Sammlung von Vasen aus geometrischer und
klassischer Zeit.

Prähistorisches Museum, Fira gegenüber dem Busbahnhof
Zahlreiche neue Funde der kykladischen und minoischen Kultur.



Naxos:

Naxos, die grüne und größte Insel der Kykladen bietet eine unendliche Zahl an Stränden und Badebuchten – kilometerlange goldgelbe Sandstrände, romantische Buchten, Dünenstrände; Ferner typische, malerische Dörfer und viel ursprüngliche Atmosphäre.

Agios Georgios:

Der schöne Sandstrand befindet sich am Ortsrand von Naxos-Stadt. Am Strand gibt es Tavernen, Bars und eine bekannte Wassersportstation. Naxos-Stadt ist ca. 10 bis 20 Gehminuten entfernt und bietet eine Vielzahl an Unterhaltungsmöglichkeiten, Tavernen und Restaurants, Bars und Discos sowie eine sehr schöne Altstadt mit malerischen Gassen unterhalb des mittelalterlichen Kastells.

Agios Prokopios:

Der lange Sandstrand von Agios Prokopios liegt etwa 4 km von Naxos-Stadt entfernt und bietet gute Bademöglichkeiten. Weiter südlich schließt sich der schöne Strand von Agios Anna an. In der weitläufigen Feriensiedlung gibt es typische Tavernen und Einkaufsmöglichkeiten, es herrscht eine legere Urlaubsstimmung.

Plaka Beach:

Der kilometerlange, herrliche Sandstrand mit Dünen lädt zum relaxen ein und lässt fast Karibikfeeling aufkommen. Das weite Hinterland zeigt sich wildromantisch von seiner ländlichen Seite. Naxos pur! Einige typische Tavernen verteilen sich weitläufig am Strand.

Sehenswert

In Naxos-Stadt stehen die Reste eines fränkischen Kastells (1260) von Herrenhäusern venezianischer Edelleute umgeben.

Auf der Halbinsel am Hafen der Stadt Naxos steht eine 6 m hohe Tempeltür (um 530 v. Chr.), Rest eines nie fertig gestellten Dionysos- oder Apollontempels.

Die Zeus-Grotte am Abhang des Sas ist von Friloti aus zu erreichen, 19 km von Naxos-Stadt.

Apollonas und Melanes sind verlassene Marmorsteinbrüche, in ihnen findet man jeweils eine unvollendete, riesige Kouros-Statue.

Kirche Panagia Drossiani aus dem 6. Jh. bei Moni.

Das Bergdorf Apirathos ist wegen seiner Wohntürme und den urtümlichen Gebräuchen einen Besuch wert.

Klöster Moni Faneromenis und Panagia Ipsilotera

Empfehlenswerte Strände

Während die Küste im Südens steil ist, findet man im Westen viele windgeschützte Sandbuchten. Sehr schön sind: Agios Prokopis, Mikri Vigla, Kastraki, Aliko, Agiasso, Apollonas, Psili Ammos, Panormos und Pachia Ammos.

 
Hoteltipp:

Kavuras Village Bungalows (B), Agios Prokopis (Stelida)
Unweit des Strands Agios Prokopis terrassenartig an einem Hang erbaute
Hotelanlage mit Restaurant, Sonnenterrasse, Pool und Cafebar. Von den
Zimmern mit Balkon oder Terrasse Meerblick. Einmal in der Woche wird
ein griechischer Abend veranstaltet.

Iria Beach (C), Agia Anna Strand
Hübsche, für Familien mit Kindern geeignete Ferienanlage am herrlichen
Sandstrand von Agia Anna; gut ausgestattete Appartements mit Küche,
Telefon, Veranda oder Balkon.

Chateau Zevgoli, Naxos-Altstadt
Stilvolle Pension in einem alten venezianischen Herrenhaus.
Restauranttipp:

Palatia
Auf der Halbinsel mit dem Tempeltor.
Ouzeri direkt am Meer mit schönem Blick am Hafen und Altstadt,
viele leckere Kleinigkeiten und stets frischer Fisch.

To Kastro
oberhalb des Festungssüdtores in Naxos Stadt.
Ausgezeichnetes Restaurant in herrlicher Lage.

Vasilis
Naxos-Altstadt; nur abends.
Stimmungsvolle Taverne in einer Gasse in der unteren Altstadt.
Exzellentes Fleisch, frischer Fisch.
Museentipp:

Archäologisches Museum, Naxos-Stadt
Das Museum im Kastro-Viertel präsentiert im Hof ein gut erhaltenes
hellenistisches Fußbodenmosaik, das die Entführung der phönizischen
Königstochter Europa durch den in einen Stier verwandelten Zeus zeigt.

Domus Della Rocca-Barozzi, Am Nordtor des Kastro-Viertels
Der festungsartige Familiensitz einer schon seit dem 13. Jh. auf Naxos
ansässigen Adelsfamilie kann im Rahmen von mehrsprachigen Führungen
besichtigt werden.



Paros:

Paros ist eine der schönsten und die drittgrößte der Kykladeninseln. Der Tourismus zentriert sich auf Paros nicht nur auf einen Ort. Parikia, Inselhauptstadt und Fährhafen, die Hafenstadt Naoussa und zahlreiche andere hübsche Dörfer lohnen einen Besuch. In einem Gewirr schmaler Gassen spaziert man vorbei an weißgetünchten Häusern und kleinen Kirchen mit leuchtend blauen Kuppeln. Der Duft von Jasmin, Basilikum und Geißblatt ist allgegenwärtig. Seit der Antike wird auf der Insel der berühmte, blendendweiße, fast durchsichtige Marmor abgebaut.

Auf Paros kommen viele auf ihre Kosten: Sandstrandfans, Nachtschwärmer, Griechenland-Nostalgiker und Kulturinteressierte.

Naoussa:

Bietet einen der malerischsten Häfen der Ägäis und hat sich zum In-Treff der Kykladen entwickelt. Bunte Fischerboote, typische Tavernen, geschmackvolle kleine Bars rund ums kleine Hafenbecken. Tintenfische hängen zum Trocknen. In den hübschen Gassen gibt es zahlreiche kleine Geschäfte und Boutiquen, fast internationales Flair in der Hochsaison. Boote fahren zu den schönsten Stränden rund um Naoussa.

Sehenswert

In Pariklia ist die Kirche Ekatontapiliani (die „Hunderttorige“) sehenswert. Sie entstand aus drei Teilen: der Kapelle Agios Nikolaos aus dem 4. Jh., der Kreuzkuppelkirche aus dem 6. Jh. und dem Baptisterium aus dem 7. Jh. Am 15. August (Mariä Himmefahrt) findet hier jedes Jahr ein großes Fest statt.

Südlich von Parikia liegt das Schmetterlingstal Petaloudes, dort kann man im Sommer Tausende von Schmetterlingen beobachten.

Abenteuerlustige können in die finsteren, engen Marmorstollen von Marathi hinabsteigen, wo im Mittelalter Heerscharen von Arbeitern den Rohstoff für Bauwerke der Antike brachen. Eine Taschenlampe ist empfehlenswert, in den Stollen ist es stockfinster.

Lefkes am Fuß des Profitis Ilias, ein ruhiges beschauliches Bergdorf mit vielen engen Gassen.

Malerische Kapellen und Klöster sind: Zoodochou Pigis, Longovardes, Christou tou Dassous.

Marpissa ist ein Dorf mit einer venezianischen Burg und schönen Kirchen.

Empfehlenswerte Strände

An der Süd-Ostküste der Insel liegen einige der schönsten Sandstrände: Chrissi Akti (Goldener Strand) und Nea Chrissi Akti/Tsardakia mit herrlichem Blich zur Nachbarinsel Naxos. Der Ferienort Pisso Livadi bietet legere Ferienatmosphäre, einen kleinen Hafen und typische Tavernen. Malerisch im Grünen liegt der Ort Drios.

 
Hoteltipp:

Astir of Paros (L), am Strand Naousa
Das herrlich in einer ausgedehnten Gartenanlage, direkt am Strand gelegene
Luxushotel mit Gourmetrestaurant bietet alle Annehmlichkeiten für den
anspruchsvollen Reisenden, wie klimatisierte Zimmer mit Marmorbad, Balkon
oder Veranda; möglich sind ferner Beach Volley, Golf und Wassersport.

Sunsea (A), Porto Paros, Aghios Ioannis Naousa
4 km außerhalb von Naousa, direkt am Strand liegt der großzügige Hotelkomplex
im Kykladenstil mit mehreren Restaurants und Bars sowie einer Einkaufsarkarde;
Wassersport- und Mountainbike-Zentrum, Volley- und Basketballplatz und fünf
Tennisplätze.

Pantheon in Lefkes
Hotel im schönen Bergdorf der Insel, in Lefkes. Exzellente Küche.
Restauranttipp:

Ephesus
Parikia, gegenüber dem gut ausgeschilderten Health Centre.
Wirt Ibrahim und seine Frau Sibel stammen aus dem kleinasiatischen
Ephesus und servieren nicht nur griechische, sondern auch anatolische
Spezialitäten.

Lalula
Naousa, bei der Post.
Griechische, französische und spanische Küche. Deutsche Besitzerinnen.
Täglich wechselnde Menüs. Obere Preiskategorie.

Koutsouras
Naousa, am Hafen.
Ouzeri mit großen Angebot an Fisch und Oktopus.
Museentipp:

Archäologisches Museum, hinter der Kirche Panagia i Katapoliani
Das Museum birgt Funde verschiedener historischer Stätten der Insel,
schöne Kykladenidole und wissenschaftlich sehr interessante Steine mit
Inschriften.

Museum Benetos Skiadas, an der Straße vom Flughafen nach Aliki
Miniaturstadt wie Legoland in Dänemark. Im Freien über 80 handgefertigte
Modelle von typischen Gebäuden der Kykladen. Im privaten Museum
zahlreiche vom Inhaber gearbeitete Schiffsmodelle.



Ios:

Ios, zwischen Paros bzw. Naxos und Santorin. Gelegen, ist eine gebirgige Insel mit meist steiler, stark gegliederter Küste und schönen Sandstränden. Man lebt heute ausschließlich vom Tourismus, und die Insel ist nur jungen Leuten zu empfehlen, die sich vergnügen wollen.

Der schöne lange Strand von Mylopotas 2 km südlich der Chora ist Tagestreffpunkt der jungen Leute. Deutlich ruhiger ist es am Strand Agia Theodotis 8 km nordöstlich von der Chora (Bus 1x täglich) und am Kumbara-Strand westlich von Gialos (FKK). An der Südspitze die herrliche Bucht von Manganari, zu erreichen mit Bus oder Boot.

Sehenswert

Einen Besuch wert ist die Chrissospilia-Höhle im Norden mit Stalagmiten und Stalktiten.

In den kleinen Siedlungen von Apo Meria wird am 27. Juli zu Ehren des Heiligen Panteleimon ein buntes Volksfest gefeiert.

Strände

Livadi

Bucht von Angali

Bucht von Agios Nikolaos

Kleine Strände beim Hafen von Karavostassis

Viele Strände sind nur zu Fuß oder per Boot zu erreichen, z.B. Agios Georgios im Nordosten (unbedingt Trinkwasser mitnehmen).


Hoteltipp:

Ios Palace (B), Milopotas
Am feinkörnigen Sandstrand von Mylopotamos terrassenförmig, im
kykladischen Stil erbautes Hotel mit großem Sportangebot. Ferner gibt
es eine weitläufige Gartenterrasse mit Meerwasserpool und einer Jazz-Bar.
Im Restaurant werden internationale und griechische Spezialitäten serviert.

Philippo (C), Chora
Im Ortszentrum, neben der National Bank of Greece liegt dieses manchmal
etwas laute Hotel mit netter Wirtin.
Restauranttipp:

Blue Lotus
an der Hauptgasse in Ios-Stadt.
Sehr gutes Chinalokal unter englischer Leitung.

The Mills
Ios-Stadt.
Schön auf einem Hügel gegenüber von Windmühlen gelegene Taverne mit
griechischer Küche und Nudelgerichten.


Tinos:

Tinos ist durch eine nur 1,2 Kilometer breite Meerenge vom benachbarten Andros getrennt. Inselhauptstadt und Hafen liegen im Süden. Hier seht die große Wallfahrtskirche Panagia Evangelista, die nach dem Fund einer wundertätigen Ikone 1822 hier errichtet wurde. Tinos wird auch „die heilige Insel der Ägäis“ oder „das griechische Lourdes“ genannt.

1822 will die Nonne Pelagia einen Traum gehabt haben, in dem ihr die Muttergottes einen Platz zeigte, an dem ihr Bild vergraben sei. AM 30. Januar 1823 fand man am beschriebenen Platz eine Marienikone und errichtete die große Klosterkirche Panagia Evangelista. Im Unterbau sind Fundstelle, Brunnen mit heiligem Wasser, zwei Taufbecken, Devotionalien und in der Hauptkirche die wundertätige Ikone, die berühmteste des Landes, zu sehen.

An den Feiertagen der Muttergottes, am 25. März und am 15. August, kommen auf der Insel Tausende von Gläubigen zusammen. Die Gläubigen haben der Insel zu einem gewissen Wohlstand verholfen. Ausländische Touristen sind hier in der Minderheit.

Im Nordwesten der Insel befinden sich die Marmordörfer, u.a. Kardiani und Pyrgos. Besonders Pyrgos, sehr malerisch mit seinen weißen Häusern in den grünen Marmorberge gelegen, hat eine lange Tradition in der Marmorverarbeitung. Mehrere bedeutende Steinmetze sind hier ansässig.

Die Insel ist ideal für Wanderungen zu Bergdörfern mit marmorgepflasterten Treppengassen und urwüchsigen Kafenia, zu kaum besuchten Stränden und unzähligen Taubenhäusern auf terrassenförmig angelegten Feldern. Der Tsiknias, der höchste Berg der Insel, war in der Antike als Sitz des Windgottes Äolos bekannt.

Seit Anfang des 3. Jh. v. Chr. ist Tinos religiöser Mittelpunkt der Kykladen. 1207 übernehmen die Venezianer die Herrschaft. 1715 erobern die Türken die Insel und seit 1830 gehört Tinos zu Griechenland.

Durch die lange Zugehörigkeit zu Venedig ist auf Tinos der Katholizismus noch spürbar. In Loutra ist eine bekannte Mädchenschule der Ursulinerinnen und Xinara ist Sitz des katholischen Bischofs.

Sehenswert

Im Archäologischen Museum in der Inselhauptstadt an der Prozessionsstraße befinden sich eine Sammlung großer Vasen mit Reliefdarstellungen und Funde aus dem Poseidonheiligtum.

4 Kilometer westlich von Tinos-Stadt liegt bei Kionia ein Heiligtum des Poseidon und der Amphitrite vermutlich aus dem 3. Jh. v. Chr. Von den Säulen ist kaum etwas übrig geblieben, aber man sieht die Grundmauern eines großen Altars, eines Tempels für das Götterpaar, von Säulenhallen und von einem große Wasserreservoir mit dem Rest eines marmornen Brunnenhauses.

Exoburgo im Inselinneren war die mittelalterliche Hauptstadt der Insel. Hier steht die Ruine eines venezianischen Kastells. Die Venezianer haben die Insel bis 1715 gegen die Türken gehalten.

Das Nonnenkloster Kahrovouni aus dem 12. Jahrhundert erinnert in seiner Anlage an ein mittelalterliches Dorf.

Die Mondlandschaft Volax mit den seltsam geformten Felsbrocken gilt als einmalig auf der Welt.

Einen Besuch wert sind die vom Tourismus noch nahezu unberührten Dörfer im Landesinneren, z.B. Falatos, Steni oder Pyrgos.

Empfehlenswerte Strände

Agios Phokas bei Tinos-Stadt
Kionia
Porto
Panormou-Bucht
Kolymvihra


Hoteltipp:

Tinos Beach (A), Kionia am Strand
Eine der schönsten und luxuriösesten Hotelanlagen auf den Kykladen, mit
Restaurant , Piano Bar, Snack Bar und vielen Sporteinrichtungen. Zimmer
mit modernem Komfort, Balkon oder Veranda.

Golden Beach, Agios Fokas
Strandhotel mit 12 Studios und Appartements für bis zu 4 Personen. Ein Hotelbus
bringt die Gäste kostenlos zur 2 km entfernten Stadt.
Restauranttipp:

Drosia
Ktikados.
Von der Terrasse der Taverne hat man einen schönen Blick auf Kionia
und die Berge; Spezialitäten: der Tresterschnaps Tsipuro, Wein vom Fass,
Zicklein und auf Vorbestellung Täubchen.

O Lefteris
Am Hafen von Tinos-Stadt.
Stimmungsvolle, sehr gute Taverne in einem Innenhof am Taxistand mit einem
alten türkischen Hamam auf dem Grundstück.

Irina
Am Strand von Livadia.
Ausgezeichnete Küche bei wundervollen Blick auf die Bucht. Der Wirt spricht
auch deutsch.
Museentipp:

Archäologisches Museum, Tinos Stadt - an der breiten Wallfahrtsstraße
Sammlung mit Funden von der Insel. Besonders interessant sind die mannshohen
Vorratsgefäße.

Museen der Wallfahrtkirche, Tinos-Stadt
Werke tiniotischer Bildhauer, Gemälde und Gemäldekopien werden in mehreren
Nebengebäuden der Kirche ausgestellt.


Andros:

Andros wirkt auf den ersten Blick schroff und unfruchtbar. Wer jedoch die Insel betritt, wird zwischen den abweisenden Bergketten wasserreiche, fruchtbare Täler entdecken. Ganz untypisch für eine Kykladeninsel wachsen hier viele Bäume und Sträucher und eine intensive Landwirtschaft ist möglich.

Andros ist eine Fortsetzung des Höhenzuges Euböa und als zweitgrößte und nördlichste Kykladeninsel fast ebenso fruchtbar. Andros Südwestküste ist steil, die Nordostküste sanfter und durch Buchten gegliedert.

Die Inselhauptstadt Andros oder Chora liegt an der Ostküste, bewacht von einer verfallenen venezianischen Festung. In Andros-Stadt findet man prächtige Patrizierhäuser alter Reederfamilien neben schlichten weißen Kykladenhäusern. Gewundene Gässchen und Arkadengänge führen zu eindrucksvollen Kirchen und malerischen Plätzen.

Haupthafen der Insel ist Gavrio an der Westküste. Auf einem gut augebauten Straßennetz kann man von hier aus die Insel erkunden.

Sehenswert

Auf dem Gelände der venezianischen Festung bei Andros-Stadt steht die byzantinische Palatiani-Kirche aus dem 13. Jahrhundert.

Taxiarchenkirche (12. Jh.) bei Messaria

Zoodochou-Pigis-Kloster (14. Jh.) bei Batsi

Beim Mönchskloster Agios Nikolaos bei Apikia (17. – 18. Jh.) entspringt die Mineralquelle Sariza.

Panachrantou-Kloster (10. Jh.) bei Falika und nördlich vom Dorf die Burg Apano Kastro.

Beim antiken Andros, südlich von Gavrio bei Paläopolis. findet man noch Reste der Stadtmauer und der alten Agora (Markt). Der antike Hafen liegt unter Wasser.

Südlich von Paläopolis liegt Zagora, eine der bedeutendsten geometrischen Siedlungen in Griechenland.


Empfehlenswerte Strände

Nimborio

Paraporti

die Bucht von Ormos Korthiou

Batsi

Gavrio

Vitali

Hoteltipp:

Paradissos (B), Chora
Alle Zimmer diese Mittelklassehotels sind mit Telefon, Minibar und Fernseher
ausgestattet. Neben einer Snackbar gibt es eine Cafeteria und eine Bar am
Schwimmbad. Minibus für Transfer und Ausflüge vorhanden.

Epaminondas, Batsi
Terrassenförmig an einem Hang erbaute Anlage mit 32 Appartements, 200 m
vom Strand und 500 m vom Ortszentrum entfernt.
Restauranttipp:

Potamos
Aidonia.
Schön in einem grünen Tal gelegen. Besonders gut sind Kaninchen in
Zitronensoße und die andriotische Spezialität "Frutalia".

Scirocco
Batsi.
Vom hoch über Batsi gelegenen Restaurant hat man einen herrlichen Blick
auf Strand und Meer; italienische und griechische Gerichte.

Tia Gialia
Am Galia Beach in Stenies.
Strandtaverne; Sehr gut ist das Hühnchen mit Zitronensoße; stets frischer
Fisch.
Museentipp:

Archäologisches Museum, Andros-Stadt - Platia Kairis
Ausgestellt und gut erklärt sind die Funde aus Zagora; am berühmtesten ist eine
Hermes-Statue aus dem 1./2. Jh. v. Chr., Kopie eines Werkes des klassischen
Bildhauers Praxiteles.

Museum der modernen Kunst, Andros-Stadt - Platia Kairis
Das Museum ist eine Stiftung andriotischer Reeder und zeigt neben Skulpturen
des andriotischen Bildhauers Michalis Tombros (1889-1974) Ausstellungen
griechischer Künstler.



Milos:

Milos ist eine vulkanische Insel mit schwefelhaltigen Thermalquellen. Durch eine von Norden tiefeinschneidende Bucht wird die Insel beinahe in zwei Hälften geteilt. Die westliche Hälfte der Insel ist kaum bewohnt.

Untrennbar mit Milos verbunden ist die berühmte Aphrodite-Statue („Venus von Milo“), die hier im 19. Jh. im Sand vergraben gefunden wurde und heute im Pariser Louvre zu bewundern ist.

Schon in der jüngeren Steinzeit befand sich bei Filakopi im Norden Milos eine Siedlung phönizischer Seefahrer. Angelockt von den reichen Obsidianvorkommen gründeten sie auf Milos ihre ersten Niederlassungen. Obsidian ist ein hartes Lavagestein, das zur Herstellung von scharfen Klingen und Speerspitzen verwendet wurde. Die Entdeckung dieses Materials brachte die Menschen in der Steinzeit einen gewaltigen Schritt voran, vergleichbar mit der Entdeckung des Kupfers 4.000 Jahre später. Milos verdankt dem Obsidian seinen frühen Reichtum. Die Blütezeit der Insel endete mit der Entdeckung des Kupfers, dem Beginn der Bronzezeit.

In der darauf folgenden Zeit spielte Milos keine große Rolle mehr. Während der Perserkriege hielt es sich zurück und in die Schlacht von Salamis schickte es nur zwei Schiffe.

Während des Peloponnesischen Krieges versuchte Milos neutral zu bleiben und zog sich den Unmut der Athener zu. 416. v. Chr. landeten sie auf der Insel und zwangen Milos zur Kapitulation. Aber Athen hielt sich nicht an die Kapitulationsbedingungen. Kaum waren alle Männer entwaffnet, wurden sie von den Athenern erschlagen, Frauen und Kinder in die Sklaverei entführt. Fortan wurde die Insel von Athenern bewohnt.

Besucher der Insel kommen in der Hafenstadt Adamas an. Die Inselhauptstadt Plaka liegt auf einem Hügel in der Inselmitte.

Sehenswert

Unterhalb von Plaka (ca. 10 Minuten) gibt es zahlreiche Höhlen (Tripiti)

Etwa 5 Minuten westlich liegen die Reste der antiken Stadt, Katakomben aus dem 3. Jh. mit Grabstätten und Spuren von Fresken.

Im Norden der Insel findet man Reste der Siedlung Filakopi.

Kleftiko ist eine ehemalige Piratenbucht mit Steilküste, Grotten, vielen Klippen und der „Smaragdhöhle“.

Empfehlenswerte Strände

schöne Sandstrände gibt es östlich und westlich von Adamas

Paläochora im Südosten der Insel, 10 km von Adamas, vielleicht der interessanteste Strand von Milos, mit kleinen Steinen

Pollonia im Nordosten, hübsche Sandbucht mit Bäumen

Chicadolomni auf der Südseite der Ormos Milou Bucht

Außerdem im Norden:

Firopotamos, hübsche kleine Bucht mit Fischerhäusern

Mandrakia

Sarakiniko, mondähnliche, weiße Felsenküste mit schmaler Bucht

Agios Konstantinos

Papafragas, kleine Sandbucht, umgeben von Felsküste

Im Süden:

Agia Kiriaki, langer Sandstrand

Tzigrado

Firiplaka, Sandstrand mit farbigen Felsen

Provatas

Gerontas, schmaler, schwarzer Sandstrand mit Grotten

Hoteltipp:

Kapetan Tassos, Pollonia
Haus mit 8 Studios für 2 bis 3 Personen und 4 Appartements für 4 bis 5
Personen; 300 m von Hafen und Strand entfernt.

Semiramis, Adamas
Ruhig gelegenes, familär und aufmerksam geführtes Hotel mit schönem
Garten in Adamas. Ausgeschildert an der Straße nach Plaka.
Restauranttipp:

Ouzeri
Adamas.
Ouzokneipe, in der neben Vorspeisen auch griechische Gerichte serviert
werden.

Flisvos
Adamas Uferstraße.
An der Uferstraße von Adamas reiht sich ein Restaurant ans andere. Dieses
bietet eine Vielfalt an griechischen Gerichten, und man bemüht sich auch im
Hochsommer um guten Service.

Kapetan Nikolas
Polonia am Hafen.
Gepflegtes Restaurant am Wasser, gutes Angebot an frischen Fisch und
Langusten.
Museentipp:

Archäologisches Museum, Plaka an der Platia
Lokale Funde, darunter viele Gegenstände aus Obsidian.


Sifnos:

Blendendweiße Kapellen auf Bergkuppen, dicht aneinandergedrängte Dörfer mit engen Gassen im Inselinneren, Sifnos ist eine sehr schöne Insel und besonders an der Ostküste wesentlich grüner als ihre Nachbarn. In den letzten Jahren hat die ehemalige Töpferinsel einen touristischen Aufschwung erlebt. Linienbusse transportieren die vielen, meist individuell angereisten Touristen von Ort zu Ort.

In der Antike war Sifnos wegen seiner ergiebigen Blei- und Silbererzgruben berühmt. Das und der Abbau des wertvollen „Sifnos-Steins“ machten die Insel reich. Das schönste Denkmal des ehemaligen Reichtums der Insel ist ihr berühmtes Schatzhaus in Delphi, das dem Apoll geweiht war. Heute exportiert die Inseln hauptsächlich Kapern und Zwiebeln sowie die Erzeugnisse seiner Töpfer.

Sehenswert

Die mittelalterlich Hauptstadt Kastro am Fuß der Ruine einer mittelalterlichen Festung.

Im Dorf Exambeia liegt das Kloster Panagia tis Vrisis.

Empfehlenswerte Strände

Hafen Kamaras an der Westküste

Platigialosbucht im Süden der Insel mit einem weiten Strand inmitten von Olivenhainen.

Strand in der Nähe des Dorfes Faros.

Hoteltipp:

Alexandros, Platis Yalos
Bestes Hotel der Insel; Zimmer in Bungalows. Schöner Pool. Entfernung
zum Strand nur etwa 100 m.

Sifnos, Apollonia - Old Market Street
Familiäres Hotel an einer winzigen Platia an der Hauptgasse.
Restauranttipp:

Leonidas
Kastro, an der Hauptstraße am unteren Dorfanfang.
Einfache Taverne, hoch über dem Meer gelegen mit schönem Blick.

Menelaos
Platis Yalos, nur Abends.
Nahe am Meer gelegene Taverne mit sifniotischen Spezialitäten, darunter
auch Revithada, einem besonderen Kichererbsengericht.


Amorgos:

Amorgos liegt östlich von Naxos und ist die östlichste der Kykladeninseln. Die Südostküste der Insel ist steil, die Nordwestküste sanfter. Insgesamt hat die Insel wenig Ackerland. Sie liegt immer noch etwas abseits vom großen Ferienbetrieb und ist wohl das Richtige für diejenigen, die eine „kykladische“ Kykladeninsel suchen. Wer es liebt, auf einsamen Elsepfaden über die Höhen zu wandern, der ist hier richtig.

In der Antike befanden sich auf Amorgos die Siedlungen Minoa bei Katapola (Reste eines Apollontempels), Arkesine im Südwesten und Aigiale im Nordwesten.

Sehenswert

Das Kloster Panagia Chrysoviotissa wurde in die Spalte einer steilen Felswand an der Südküste gebaut. Die Klosterburg hat kostbare Ikonen aus dem 11. Jahrhundert und bietet einen traumhaften Blick über die südliche Ägais mit den Inseln Astypalaia, Anafi und Santorin.

Reste der antiken Stadt Minoa oberhalb vom Haupthafen Katapola mit der Panagia-Katapoliani-Kirche, die auf dem Gelände eines Apollontempels erbaut wurde.

Reste vom antiken Arkesine findet man beim heutigen Arkessini, einem typischen Kykladendorf mit weißen kubischen Häusern.

Die Stadtmauer der dritten antiken Stadt, Aigiali, findet man oberhalb von Tholaria. Der Name lebt im nahegelegenen Aigiale, dem zweiten Hafen der Insel, weiter.

Empfehlenswerte Strände

Am Hafen Katapolo befindet sich ein guter Sandstrand.

Beim zweiten Hafen der Insel, Aigiale, gibt es fantastische Sandstrände, die man allerdings am besten von See her erreicht.

Kleinere Strandflächen gibt es im Südwesten der Insel.


 

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